Zu viele Ausländerkinder senken Bildungsniveau in Ballungszentren

Bereits Anfang der neunziger Jahre, am Vorabend des von der FPÖ initiierten Volksbegehrens „Österreich zuerst“ war das Schulwesen im Zusammenhang mit einem ungezügelten Ausländerzuzug ein heißes Thema. Volks-, Haupt- und Berufsschulklassen, wo nur wenige Kinder Deutsch als Muttersprache hatten, wurden in Wien und anderen Großstädten Österreichs zu einem sich ausbreitendem Phänomen. Zu Opfern dieser Entwicklung wurden bereits damals beide Seiten, die orginär österreichischen Kinder und die Nachkommen der Zuwanderer. Die Bildungspolitik verschloss aus ideologischen Gründen die Augen vor der Realität des Alltags. Dies hält bis heute in einer großkoalitionär von SPÖ und ÖVP dominierten Schulverwaltung an.

Die FPÖ sah diese Entwicklung bereits 1993 voraus. Zwei der zwölf Punkte des Volksbegehrens „Österreich zuerst“ beschäftigten sich mit der Zuwanderungsproblematik im österreichischen Schulwesen. Durch ungezügelte Zuwanderung sank das Bildungsniveau. Heute hat man mit PISA und ähnlichen Test die Bestätigung. Die FPÖ forderte in ihrer Volksinitiative vor 20 Jahren die Einrichtung von Vorbereitungsklassen für Kinder mit fremder Muttersprache, die keine ausreichenden Deutschkenntnisse vorweisen konnten. In diesen sollten die Zuwandererkinder ein Deutschniveau erreichen, das sie befähigt, am Regelunterricht teilzunehmen. Gleichzeitig wollte man zu einer Entspannung der Schulsituation beitragen, indem der Anteil der Schüler mit fremder Muttersprache in den Pflicht- und Berufsschulklassen mit maximal 30 Prozent begrenzt werden sollte. Bei einer Überschreitung dieses Prozentsatzes war vorgesehen, Ausländerregelklassen für die fremdsprachigen Kinder verpflichtend einzuführen.

Bildungspolitik hinkt dem Ausländerzuzug hinterher

Derzeit hinkt die österreichische Bildungspolitik weiterhin dem Ausländerzuzug hinterher. In den letzten Jahren wurde als ein erster Schritt lediglich ein verpflichtendes Kindergartenjahr eingeführt. Durch eine parlamentarischen Anfragebeantwortung von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) vom Herbst 2012 wurde bekannt, dass allein 56.146 Schüler in Österreich Türkisch als Alltagssprache benützen, weitere 19.570 Serbisch, 15.336 Bosnisch/Kroatisch/Serbisch, 14.101 Albanisch, 12.973 Kroatisch, 10.421 Bosnisch 8.924 Rumänisch, 6.982 Arabisch, 4.348 Ungarisch und 4.193 Serbokroatisch. Die Vorbereitungsklassen und Ausländerregelklassen sind jedoch bis heute nicht eingeführt.

20 Jahre „Österreich zuerst“ auf Unzensuriert.at

Unzensuriert.at bringt zum Jubiläum des Volksbegehrens – die Eintragungswoche fand von 25. Jänner bis 1. Februar 1993 statt – mehrere Artikel, die sich mit den Forderungen des Volksbegehrens, dem Stand der Umsetzung und den weiteren Entwicklungen in den einzelnen Bereichen befassen. Bisher veröffentlicht:

? Zwanzig Jahre FPÖ-Volksbegehren „Österreich zuerst“
? Österreich weiterhin Einwanderungsland für Illegale und Wirtschaftsflüchtlinge
? Zu wenig Polizei gegen Ausländerkriminalität in Österreich
? „Österreich zuerst“: Druck und Drohungen gegen Unterstützer

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