Nordkoreas Diktator Kim Jong-un plant neuen Atomtest

Die Nordkoreaner drohen nun den USA mit neuen Atomtests. Damit knüpft der amtierende kommunistische Machthaber Kim Jong-un in Pjöngjang an die „Tradition“ seines Vaters an. Gleichzeitig bezeichnete Kim die USA als Erzfeind. Auslöser der nun wieder verhärteten Haltung der Nordkoreaner ist die Verabschiedung einer UN-Resolution. Diese war auch von Nordkoreas Verbündetem China unterstützt worden. Nordkorea teilte darüber hinaus mit, dass es an Gesprächen über die Schaffung einer atomwaffenfreien Zone auf der koreanischen Halbinsel nicht mehr teilnehmen werde.

China hat den kommunistischen Bruderstaat nicht mehr im Griff

Peking forderte den kommunistischen Bruderstaat zu Besonnenheit und zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Die Abrüstungs-Verhandlungen, an denen neben Nord- und Südkorea auch die USA, Russland und Japan teilnahmen, liegen seit Jahren auf Eis. Sie haben das Ziel, Nordkorea zur Einstellung des Atomprogramms zu veranlassen. Dafür soll das Land von den anderen Staaten Wirtschaftshilfe bekommen. Lee Seung Yeol, ein Experte des südkoreanischen Institut für Vereinigungsstudien, diagnostiziert, dass der Einfluss Chinas auf die Nordkoreaner seit Jahren im Schwinden begriffen ist.

Atomwissenschaftler sehen Nordkorea technisch und logistisch in der Lage, in Kürze einen weiteren Atomtest durchzuführen. Aktuell soll Pjöngjang über ausreichende Vorräte an angereichertem Uran zu Testzwecken verfügen. Die darüber hinausgehenden Vorräte an Plutonium reichten für eine Anzahl von bis zu zwölf Atomwaffen. Bereits 2006 und 2009, noch unter der Herrschaft von Diktator Kim Jong-il, fanden zwei Atomtests statt. Sie lösten die verschärften Sanktionen der UNO aus.

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