Albanisches Wüten im Kosovo wird EU-weit ignoriert

Ohne Washington und Brüssel hätte die südserbische Provinz Kosovo nie zu einem von vielen Ländern anerkannten Kleinstaat werden können. Jetzt wird nach dem Eintreten der befürchteten Folge, nämlich dem ungehemmten Wüten albanischer Nationalisten und Islamisten, weggeschaut. Die verbliebenen alteingesessenen Serben durchleben nun eine Hölle und der Wahnsinn greift sogar auf südserbisches Gebiet außerhalb des Kosovos über.

Kosovo und Metochien waren sowohl für das serbische Volk als auch für die serbisch-orthodoxe Kirche eine Keimzelle. Nicht nur deshalb war die Übergabe an eine bewaffnete albanisch-kosovarische Staatsmacht für die Serben eine Katastrophe. Anlässlich der orthodoxen Weihnachtsfeiern am 6./7. Jänner wurden neun Gläubige nach dem Gottesdienst in einem reinen Willkürakt von der kosovarischen Polizei festgenommen und erst nach einigen Tagen wieder freigelassen. Serbiens Präsident(!) Tomislav Nikolic?, der im Kloster Gracanica Weihnachten feiern wollte, wurde erst gar nicht ins Land gelassen. Um das Kloster Decani, das so wie Gracanica zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört, wurde von albanischen Nationalisten eine Blockade aufgebaut.

Einreiseverbote für den serbischen Präsidenten

Zu Jahresbeginn ließ nicht nur Priština mit dem Einreiseverbot für das Oberhaupt eines benachbarten Staates aufhorchen, sondern auch Tirana. Der albanische Premierminister Berisha verkündete, dass Albanien und das Kosovo eine gemeinsame Fußball-Liga ins Leben rufen würden. Das könnte durchaus als der erste kleine Schritt zu einer staatlichen Vereinigung verstanden werden. Das wäre eine weitere Blamage für den Westen, der den Beteuerungen der Kosovo-Albaner, sich niemals Albanien anschließen zu wollen, blind glaubt. Schließlich meinen auch gutgläubige Balkan-Experten, dass die Kosovo-Albaner, obwohl im ehemaligen „Armenhaus Jugoslawiens“ lebend, mitleidig auf das noch ärmere Albanien hinabschauen würden, ähnlich wie die Italo-Schweizer im schwerreichen Tessin auf Italien. Berishas Ankündigung, die Liga solle „alle albanischen“ Vereine umfassen, lässt auch für die Zukunft Südmazedoniens nichts Gutes erwarten.

Seit den Feiertagen häufen sich die Hiobsbotschaften: In Preševo, in der Sicherheitszone zum Kosovo, wurde von albanischen Chauvinisten ein Denkmal für die Kriegsverbrecher der U?K errichtet und damit Belgrad provoziert. Und vorgestern wurde bekannt, dass in der Nacht vom 2. auf 3. Jänner in Mrtvica einige Männer aus dem benachbarten Kosovo im örtlichen Kloster Ikonen verwüstet und den Opferstock geplündert hatten. Dieses Kloster aus dem 5.(!) Jahrhundert wird nur mehr von einer 62-jährigen Nonne betreut…

FPÖ-Obmann HC Strache dürfte der einzige Politiker in der EU sein, der gegen diese Gewalt protestierte.

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