Radikale Salafisten erobern norddeutsche Bundesländer

Nicht nur in Nordrhein-Westfalen und Berlin befinden sich Zentren radikaler Salafisten in Deutschland. Seit einiger Zeit breiten sich die radikalen Islamisten auch in den norddeutschen Bundesländern Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und  Mecklenburg-Vorpommern aus. Von den insgesamt 4.500 Salafisten, die zum harten Kern gehören, halten sich 1000 bis 1.500 in diesen Bundesländern auf. Festgestellt wurde diese besorgniserregende Entwicklung vom Islamexperten Bülent Ucar von der Universität Osnabrück.

Hannover und Braunschweig sind Salafisten-Hochburgen

Längst gelten bei Experten die Städte Hannover und Braunschweig als Salafisten-Hochburgen im Norden Deutschlands. In diesen beiden Städten etablierte der radikale Islam-Prediger Muhamed Ciftci eine eigene Online-Islamschule. Über dieses islamisch-fundamentalistische „Bildungsangebot“ bot dieser ein einschlägiges Fernstudienangebot für die radikalisierte Szene an. Bundesverfassungsschutz und niedersächsische Polizei schlossen die Einrichtung 2012. Unabhängig davon ist die Salafistengemeinde in diesem Umfeld rege tätig und erhöhte ihren Aktivistenkreis auf 300 Anhänger.

Der niedersächsische Verfassungsschutz ist jedenfalls alarmiert. Natürlich würden nicht alle radikalen Islamisten zum Terrorismus neigen. Dennoch gebe es seit Jahren eine intensive Gefährdungslage. Alle bisher in Deutschland identifizierten terroristischen Netzwerkstrukturen aus dieser Richtung seien ausnahmslos salafistisch dominiert. Deshalb sei auch Niedersachsen vor dem Hintergrund einer wachsenden Anzahl an Aktivisten vor einem terroristischen Anschlag nicht sicher.

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