Heftige Kritik von konservativen Familienverbänden an Schmieds Sexualkunde

Vernichtende Kritik kommt nun neuerlich an der von Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) vertretenen Auffassung von Sexualkunde und den dazu erstellten Unterrichtsmaterialien. Im Herbst 2012 stellte Schmied “einschlägige” Unterrichtsunterlagen mit dem Titel “Ganz schön intim” für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 – 12 Jahren vor, die durch den Verein “Selbstlaut” erstellt worden waren. Bei Eltern, Lehrern, Schülervertretern und Bildungsexperten stießen diese “Unterrichtsmaterialien” auf einhellige Ablehnung. Tenor: unpädagogisch und ideologisch einseitig, nicht den Bedürfnissen des Unterrichts und der Kinder entsprechend. Konservative Elternvertreter machen nun neuerlich gegen diese Initiative Schmieds mobil und fordern endlich Dialogbereitschaft der Ministerin ein.

Allianz von Familienbund, freiheitlichem und katholischem Familienverband

Vor allem die Dialogverweigerung der SPÖ-Unterrichtsministerin stößt den konservativen Elternvertretern des Familienbunds Österreich auf. Bundesgeschäftsführerin Alexandra Lugert weist auf das gemeinsame Anliegen von Familienbund, Freiheitlichem Familienverband und Katholischem Familienverband hin und übt heftige Kritik an Schmied:

Leider scheint Frau Ministerin Schmied nicht besonders viel von Schulpartnerschaft zu halten. Auf das gemeinsam mit dem Katholischen Familienverband und dem Freiheitlichen Familienverband als im Elternbeirat vertretenen Familienorganisationen verfasste Schreiben an BM Schmied, in dem die Qualität der Unterrichtsmaterialien sowie die deplatzierte Ideologisierung in Frage gestellt wurde, erhielten wir salopp ausgedrückt einen “Schimmelbrief” mit Null-acht-fünfzehn-Aussagen, der in keiner Weise auf die von uns gestellten Fragen einging. Es gibt kein Thema, das persönlicher ist als Sexualität. Warum gerade hier der antiquierte Weg des Ausgrenzens der Familien beibehalten wird, verstehe ich nicht. Scheinbar ist Ministerin Schmied Parteipolitik wichtiger als gute Arbeit zu leisten!

Fundierte Kritik an Gendertheorie und Sexualkunde

Der Familienbund weist in seiner Auseinandersetzung mit den von Schmied propagierten Sexualkundeunterlagen auch auf eine Expertise des Psychiaters Christian Spaemann hin, der fundierte Kritik an der linken Gendertheorie und der in den ministerialen Unterlagen zur Sexualkunde verbreiteten Ideologie übt:

Zunächst fällt auf, dass die vorliegenden Materialien von der Gendertheorie durchdrungen sind. Hierbei handelt es sich um eine, in den USA der neunziger Jahre entstandene Kulturtheorie, die den Zusammenhang zwischen biologischem Geschlecht, sozialer Geschlechtsrolle und sexuellem Begehren als gesellschaftlich konstruiert postuliert, seine Auflösung anstrebt und so weitreichende gesellschaftspolitische Implikationen hat. Die den Materialien zugrunde liegende Gendertheorie wird von Entwicklungsbiologen und -psychologen durchgehend abgelehnt. Die These, dass das soziale und biologische Geschlecht entgegen dem individuell empfundenen gesellschaftlich und erzieherisch erworben sei, ist mehrfach widerlegt worden.

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