Roter Kärntner Betriebsrat soll 1,5 Millionen veruntreut haben

Einen neuen Skandal gibt es in der Kärntner SPÖ. Laut Tageszeitung Österreich soll ein roter Gewerkschafter, der gleichzeitig auch Betriebsrat des Roten Kreuzes ist, insgesamt 1,5 Millionen Euro veruntreut haben. Der Verdächtige ist ein roter Multifunktionär. Er übt gleichzeitig die Funktionen eines Betriebsrats, eines Arbeiterkammerrates und eines Versicherungsberaters bei einer großen österreichischen Versicherung aus. Die Gewerkschaft und private Anleger soll der rote Parteisoldat um iviel Geld „erleichtert“ haben.

Der Funktionär soll die Gewerkschaftskasse um rund 500.000 Euro betrogen haben. Kollegen und Gewerkschafter zeigen sich überrascht. Noch im März 2012 erzielte der Verdächtige 60 Prozent bei den Betriebsratswahlen beim Österreichischen Roten Kreuz/Landesverband Kärnten für seine Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG). Neben dem Betriebsratsobmann beim Roten Kreuz übte der Verdächtige auch die Funktion eines Fraktionsvorsitzenden der FSG bei der Gewerkschaft Vida aus. Bei der Arbeiterkammer Kärnten schaffte er es sogar in den Vorstand.

Versicherungsgeschäfte brachten Schaden von einer Million

Aber nicht nur in öffentlichen Funktionen war der Verdächtige bisher sehr umtriebig. Neben seiner Tätigkeit als Arbeitnehmervertreter war er auch noch Berater bei einer großen österreichischen Versicherung. Dort soll er den Kollegen beim Roten Kreuz hohe Zinsen für Veranlagungsgeschäfte versprochen haben. Das Geld soll aber laut Österreich privat verbraucht worden sein. Man geht derzeit von einer Schadenssumme von bis zu einer Million aus. Zwischenzeitlich beschäftigt sich die Klagenfurter Justiz mit dem Gewerkschafter und überlegt die Verhängung der Untersuchungshaft.

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