Auch katholische Studenten wurden Opfer linksextremer Gewalt

Wenn es um Übergriffe von Linksextremisten gegen Burschenschaften und von ihnen besuchte Veranstaltungen geht, wie zuletzt den Akademikerball 2013 in der Wiener Hofburg, dann sind auch Repräsentanten der ÖVP sehr oft auf dem linken Auge blind. Der unter der Verantwortung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) stehende Polizeieinsatz gegen linksradikale und anarchistische Horden am Abend des 1. Februar bewies wieder einmal, wie wenig ernst es die politische Spitze mit dem Schutz friedlicher Bürger vor Gewalt meint. Zuletzt werden auch vermehrt Coleurstudenten aus dem katholischen Lager Opfer von linksradikalen Angreifern. ÖCV-Präsident Ewald Salzger berichtet über die jüngste Nacht der Gewalt aus Sicher der katholischen Bünde in einer Presseaussendung:

Es wurden Attacken gegen Einzelpersonen und kleine Gruppen verübt, teilweise auch gegen CVer, die ohne Couleur (also ohne Verbindungszeichen wie Band und bunte Studentenmütze) unterwegs waren. Sie wurden mit „Nazis raus“-Parolen angefeindet, angespuckt und zum Teil sogar ohne Vorwarnung brutal angegriffen. Weiters kam es zu Sachbeschädigungen: So wurde die Eingangstür zum Vereinslokal einer ÖCV-Verbindung manipuliert und verklebt, die Fahne der Verbindung wurde in Brand gesetzt. Bei mehreren Vereinslokalen der 21 Verbindungen, die ihren Hauptsitz in Wien haben (österreichweit gibt es derzeit 49), kommen solche und ähnliche vandalistische Vorfälle auch sonst immer wieder vor.

Linksextreme brachen CV-Mitglied Nasenbein

Einen solchen Vorfall schildert die CV-Zeitschrift Academia 06/2012. Betroffen waren zwei Mitglieder der Verbindung „Kürnberg“ am 17. November 2012 haben. Die  beiden sollen sich an diesem Tag am Nachmittag auf dem Weg auf ihre Bude in der Lerchenfelderstraße 14 in Wien Josefstadt befunden haben. Auf dem Fußweg dorthin trafen sie auf zwei Gruppen Linksradikaler, die sie zuerst mit Wasserbomben bewarfen. Damit nicht genug, kam es auch zu tätlichen Angriffen gegen die zwei CVer. Einem der beiden wurde laut Academia dabei sogar das Nasenbein gebrochen. Gleichzeitig wurde auch das Kürnberg-Schild von der Hausmauer des Verbindungshauses gerissen und gestohlen. Die linken Angreifer führten ein Schild mit der Aufschrift “ . gegen rechts“ mit sich.

Linzer Arbeitskreis hetzt gegen Burschenschaften und Cartellverband

Dass sich die linksextremistische Agitation längst nicht nur gegen Burschenschaften und andere national-freiheitliche Korporationen, sondern auch gegen den Cartellverband richtet, beweist die Tätigkeit eines „Linzern Arbeitskreis gegen das Korporationsunwesens“.  Dieser richtete im Jänner gleichermaßen gegen Burschenbundball und CV-Ball einen Aufruf:

Wie jedes Jahr laden reaktionäre Männerbünde des christlichen Cartellverbands (CV), des größten verbindungsstudentischen Dachverbandes in Österreich, in Linz zum Tanz. [.] Seit Jahrzehnten ist der Fluchtpunkt des CV-Patriotismus nicht ein großdeutsches Reich, sondern „Österreich“ – ob Republik oder austrofaschistischer Ständestaat scheint im historischen Rückblick als Frage dabei jedoch eher zweitrangig. „Harmlos“ ist der CV also allemal nicht. [.] Nicht nur die auffällige Kleidungsordnung der Verbindungen („Couleur“), sondern auch der Ausschluss von Frauen, sowie struktureller Konservatismus und ein elitäres Selbstverständnis ist allen gemein.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link