Salafisten haben es auf Angela Merkel abgesehen

Immer radikaler geben sich Salafisten aus der Bundesrepublik Deutschland. Jüngst haben die sie einen Mordaufruf gegen die deutsche Kanzlerin Angela Merkel (CDU) über eine Videobotschaft verbreitet. Im Vorjahr hatten sich einige Dutzend Salafisten aus Deutschland nach Nordafrika, bevorzugt nach Ägypten abgesetzt. Darunter befinden sich auch einige sehr „gewaltbereite Elemente“ aus der Salafistenszene Deutschlands. Der Präsident des bundesdeutschen Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, gibt sich besorgt. Vor allem die ägyptische Hauptstadt Kairo soll sich zu einem neuen Zentrum europäischer „Exil-Salafisten“ entwickeln. Der Kopf der radikalen Aktivisten ist der Prediger Mohamed Mahmoud, der ursprünglich aus Wien stammt.

Mohamed Mahmoud formiert „Globale islamische Medienfront“

Der Prediger Mohamed Mahmoud agiert in Kairo unter dem Künstlernamen „Abu Usama al-Gharib“. Er und andere Aktivisten haben dort die „Globale Islamische Medienfront“ wiederbelebt, die Mahmoud in Österreich bereits eine Haftstrafe eingebracht hat. Seit Monaten versenden sie über diese Medienplattform radikale Propagandavideos und Tonbandbotschaften in deutscher Sprache. Bereits im September 2012 drohten sie mit Attentaten in Deutschland aufgrund eines Schmähvideos über den Propheten Mohammed.

Salafisten wollen Merkel tot sehen

Die radikalisierten Salafisten fordern nun auch den Kopf von Angela Merkel. Wörtlich heißt es in der verbreiteten Videobotschaft gegen die deutsche Bundeskanzlerin:

Mit Rückblick auf einen arabischen Frühling freuen wir uns auf einen europäischen Sommer. Osama, warte auf uns, wir haben Blut geleckt. Wir wollen Obama und Merkel tot sehen!

Derzeit geht der bundesdeutsche Verfassungsschutz davon aus, dass sich insgesamt 58 Personen aus der Salafistenszene in das islamistisch regierte Ägypten abgesetzt haben. Weitere Salafisten sollen sich in Ausbildungslagern unter anderem in Libyen, Somalia, Syrien, Jemen oder Mali befinden. Dort sollen sie für den „Heiligen Krieg“ an der Waffe und in der islamistischen Ideologie geschult werden. Wie viele dieser „Gotteskrieger“ dann wieder den Weg nach Europa und Deutschland suchen, ist für die Sicherheitsbehörden derzeit nicht abschätzbar. Man geht jedoch von einem wachsenden Gefahrenpotential aus.

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