Gewalt des linken Mobs als politisches Kalkül

Die Proteste gegen den Wiener Akademikerball am vergangenen Freitag gerieten zur Gewaltorgie. Ballgäste wurden von in Überzahl befindlichen Randalierern attackiert, bespuckt und mit Gegenständen beworfen. Die Passivität der Polizei, der ein Einschreiten auf Befehl von oben weitgehend unmöglich gemacht worden sein soll, sorgte für Entsetzen, auch bei internationalen Gästen. Ein Mitglied der Hamburger Burschenschaft Germania übermittelte Unzensuriert.at die Schilderung seiner persönlichen Erlebnisse während seines Besuchs in Wien: 

Ich war noch nie auf dem vom Wiener Korporationsring (WKR) organisierten Ball gewesen, wollte jedoch in diesem Jahr auf den von vielen Korporierten besuchten und von der FPÖ organisierten Akademikerball gehen. Für mich war klar, daß man die Balltradition von Korporierten in Wien fortsetzen und unterstützen musste, nachdem dem WKR unter fadenscheinigen Gründen eine erneute Austragung des Balls in der Hofburg verwehrt worden war. Für mich war ebenso klar, daß es massive Gegenproteste, wie sie auch schon die vergangenen Jahre stattfanden, geben würde. Dies sollte jedoch kein Hinderungsgrund sein, denn gerade wir Burschenschafter müssen in der heutigen Zeit für unsere Werte und Ziele einstehen, wie wir es vielleicht seit über 150 Jahren nicht mehr mussten. Ich hatte jedoch damit gerechnet, daß die Republik Österreich unsere Anliegen vielleicht nicht gutheißen, aber wenigstens doch im Sinne der von ihr gelebten Demokratie unterstützen würde. Ich konnte mir nicht vorstellen, daß Besucher eines Balls, der von einer demokratisch gewählten Partei organisiert wurde, vorsätzlich in eine gewollte Gefahrensituation gebracht werden. Ich wurde eines Besseren belehrt, denn wir waren an diesem Abend die Verfolgten eines linken Mobs, der mit Absegnung der Politik die Aufgabe hatte, uns mit der bewussten Inkaufnahme, dass wohl der eine oder andere über die Stränge schlagen wird, aufzumischen.

Taxi in Sichtweite der Polizei schwer beschädigt

Wie ist es zu erklären, daß das Taxi, in dem ich saß und welches nur 40 Meter vor einer Polizeisperre stand, über mehrere Minuten von komplett Vermummten angegriffen wurde? Diese standen um das Taxi herum, schlugen Beulen in die Karosserie und kletterten aufs Dach, um dort lauthals Parolen zu rufen und dem Taxifahrer zu drohen, sie würden „sein Taxi zu Schrott hauen, wenn der die Nazis nun nicht auf der Stelle rauswerfen würde“. Die Polizei, 40 Meter entfernt, hat dies bewusst wahrgenommen, jedoch ebenfalls bewusst nicht agiert. Ich kam mir in meinem Leben selten so alleine gelassen und ausgeliefert vor, denn ich sollte in diesem Moment das Opfer sein, das die Politik bewusst in Kauf nahm. Es muss Glück gewesen sein – eine abgeschlossene Tür, ein couragierter Taxifahrer und die Order an die 20 Vermummten, in eine andere Gasse zu kommen -, dass nichts Schlimmeres passierte.

Anderen Burschenschaftern erging es ganz anders, denn sie wurden Opfer des politisch gewollten Mobs. So sah man in der Hofburg den einen oder anderen, der eine blutige Nase oder eine blutige Lippe hatte. Man konnte die Geschichten gar nicht glauben, dass im Einzugsbereich der Polizei Menschen durch aufgerissene Taxitüren brutal attackiert wurden oder Ballbesucher, die kurze Stücke zur Hofburg noch zu Fuß gehen mussten, unter den Augen der Polizei in massivster Weise bepöbelt oder gar angespuckt und körperlich angegriffen wurden. Selbst vor Frauen und alten Menschen machte der Pöbel nicht Halt.

Polizisten verteidigten sich nicht einmal selbst

Es war offenbar das politische Kalkül, dass der gewaltbereite Mob sich verselbstständigte. Wie kann man es sonst erklären, dass die Polizei im Vorfeld von einer „allgemeinen Gefahr für Leben und Gesundheit“ spricht, jedoch nicht in der Lage ist, die Busse mit linken gewaltbereiten Berufsdemonstranten aus der Bundesrepublik an der Grenze aufzuhalten? Bei jedem Fußballspiel ist es gängige Praxis, gewaltbereite Anhänger nicht einreisen zu lassen. Ebenso merkte man der Polizei während des gesamten Abends eine gewollte Gleichgültigkeit an, den Krawallmachern jegliche Provokation durchgehen zu lassen. Man kann aber davon ausgehen, dass es sich dabei um eine verordnete Gleichgültigkeit handeln musste, denn selbst angegriffene Polizisten haben es mit aller Macht verhindern wollen, sich adäquat und selbstschützend zu verteidigen, um nicht gegen von höchster Stelle aufgebrummte Anweisungen zu verstoßen.

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