Schwerer Vorwurf: Sex unter Kindern im städtischen Jugendwohnheim

Valerie (Name geändert) ist 13 Jahre alt und lebt in einer Wohngemeinschaft des Wiener Jugendamtes (MA11). Dieser Aufenthalt ist nicht freiwillig. Laut dem Rechtsanwalt ihrer Eltern würde sie nur allzu gerne wieder nach Hause und zu ihrer Familie zurückkehren. Auch ihre Mutter lässt nichts unversucht, um ihre Rückkehr zu ermöglichen. Bereits seit drei Jahren tobt ein Rechtsstreit um die Obsorge, doch es scheint, als ob es aus den Fängen der Behörde kein Entrinnen gäbe.

Wohngemeinschaft kein sicherer Ort

Die Magistratsabteilung 11 ist beauftragt, für den Schutz von Kindern und Jugendlichen zu sorgen und Familien zu unterstützen. Problematisch wird es dann, wenn den Schutzbefohlenen in Einrichtungen des Jugendamtes größere Gefahr droht, als es im Familienverband der Fall gewesen wäre. Valerie ist gezwungen, in der Wohngemeinschaft Scheibenbergstraße 71 in Wien gemeinsam mit verhaltensauffälligen Jugendlichen zu wohnen. Und gerade von diesem Wohnheim weiß der Rechtsanwalt Alarmierendes zu berichten. In einer Äußerung an das Bezirksgericht Hernals, die Unzensuriert.at vorliegt, ist davon die Rede, dass im Dezember letzten Jahres ein 14-jähriger Zögling ein 8-jähriges Mädchen sexuell missbraucht haben soll, woraufhin der Jugendliche in eine andere Wohngemeinschaft verlegt worden sei – wo er vermutlich weiter sein Unwesen treiben kann.

Aufgedeckt hat die Affäre der Internet-Blog Erstaunlich.at. Unter diesen Umständen scheint es mehr als fraglich, ob Wohngemeinschaften des Jugendamtes geeignet sind, die seelische und körperliche Unversehrtheit der jungen Valerie und unzähliger anderer dort untergebrachter Mädchen zu gewährleisten.

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