Dänemark: Wieder Mordanschlag auf Islamkritiker

Anfang der Woche wurde in Dänemark ein Anschlag auf den prominenten Islamkritiker Lars Hedegaars verübt. Ein Unbekannter feierte als Postbote verkleidet einen Schuss ab, der Hedegaards Kopf nur knapp verfehlte, der Journalist und Historiker blieb unverletzt. Hedegaard hatte zuvor durch die islamkritische Äußerung, wonach es ein im Islam akzeptiertes Recht auf Vergewaltigung gebe, massive Proteste ausgelöst. Hedegaards Reaktion: „Das ist inzwischen wohl das, was man erwarten muss, wenn man in diesem Land seine Meinung sagt. Es überrascht mich aber schon, dass ich erschossen werden sollte.“

Immer wieder Anschläge auf Islamkritiker

Anschläge auf Islamkritiker sind in Skandinavien, und insbesondere in Dänermark keine Seltenheit. Die dänsiche Zeitung Jyllands-Posten steht seit Jahren im Visier von Islamisten. Hier publizierte der Zeichner Kurt Westergaard im Jahr 2006 seine Karikaturen, die in der islamischen Welt massiv gewaltsame Proteste auslösten. Vor Kurzem wurde ein 31-Jähriger in Kopenhagen zu zwölf Jahren Haft verurteilt, weil er Mordpläne gegen die Redaktion von Jyllands-Posten geschmiedet hat. Er und drei weitere Männer kamen schwer bewaffnet aus Schweden nach Kopenhagen, um dort möglichst viele Mitarbeiter der Zeitung zu töten. Die radikalen Islamisten konnten rechtzeitig gestoppt werden. Kurt Westegaard entging 2010 nur knapp einem Mordanschlag. Wegen seiner Mohammed-Karikaturen wollte ihn ein islamistischer Somalier töten. Er schlug das Fenster von Westergaards Haus mit einer Axt ein. Der Karitkaturist und seine fünfjährige Enkeltochter konnten sich in allerletzter Sekunde in einen Panikraum flüchten, der in Westergaards Haus wegen seiner permanenten Bedrohung eingerichtet ist.

Auf den schwedischen Künstler und Karikarturisten Lars Vilks setzte sogar die Al-Kaida sogar ein Kopfgeld aus. Dieser veröffentlichte 2007 ein Bild in der schwedischen Zeitung Nerikes Allehanda, auf dem der Prophet Mohammed als Hund dargestellt wird. Vilks erhielt zahlreiche Morddrohungen und entging bereits mehreren Anschlägen. Auch in Berlin ereignete sich im Oktober 2011 ein ähnlicher Fall. Ein Islamkritiker wurde in seinem Auto attakiert. Der gebürtige Moslem schrieb unter dem Pseudonym J. Gehirn ein islamkrtisches Buch und dürfte somit zur Zielscheibe von Islamfanatikern geworden sein.

Filmemacher van Gogh wurde ermordet

Im Jahr 2004 wurde der niederländische Filmemacher Theo van Gogh ermordert. Der Täter wäre ein islamistischer Marrokaner und dem Geheimdienst bereits bekannt. Auf offener Straße feuerte er Schüsse auf van Gogh ab und legte mit mehreren Messerstichen nach. Als Gegner des radikalen Islam wurde van Gogh zum Mordopfer der Islamisten.

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