Salzburg: Rumänen-Trio nach Raubmord festgenommen

Am 4. Dezember 2012 ereignete sich in Köstendorf im Salzburger Flachgau ein grausamer Raubmord an einer 83-jährigen Frau. Die Witwe wurde in ihrem Haus mit Kleidungsstücken gefesselt und mit einem Klebeband geknebelt. Nach einer Obduktion stellte man fest, dass die Frau erstickte. Die Täter ließen die Schmuckstücke mitgehen.

Rumänen unter Verdacht

In diesem Fall wurden nun laut der Salzburger Polizei drei Rumänen festgenommen. Zwei der drei Männer im Alter von 21 bis 34 Jahren seien am 22. Jänner diesen Jahres in München geschnappt worde, der dritte sei den Fahndern am 28. Jänner aufgrund eines europäischen Haftbefehls an der Grenze zwischen Rumänien und Ungarn ins Netz gegangen. Konkret bestehe der Verdacht des Raubmordes.

Der Jüngste der drei Rumänen soll außerdem an einem schweren Raub an einem 80-jährigen Pensionisten in Straßwalchen am 6. September 2012 beteiligt gewesen sein. Weiters habe er Ende Oktober 2012 einige Einbruchsdiebstähle in St. Johann im Pongau sowie in Schwarzach begangen. Er soll einige rumänische Komplizen gehabt haben, nach denen noch gefahndet werde.

Enormer Anstieg der Ausländerkriminalität seit Grenzöffnung

Seit der Öffnung der Schengen-Grenzen im Dezember 2007 ist die Ausländerkriminalität enorm angestiegen. Im Jahr 2000 betrug sie laut der Kriminalstatistik der Statistik Austria ca. 23 Prozent. Im Jahr 2008 waren schon in 29 und 2011 bereits in 34 Prozent aller gerichtlichen Verurteilungen Ausländer verwickelt. Insgesamt bedeutet das einen Anstieg des Anteils der Ausländerkriminalität um die Hälfte.

Niederösterreichs FPÖ-Landesrätin Barbara Rosenkranz sieht einen engen Zusammenhang zwischen gestiegener Ausländerkriminalität und der Öffnung der Grenzen. „Kriminelle Banden nutzen ungesicherte Grenzen und gehen ungehindert in unserem Land auf Beutezüge. Zahllose Wohnungseinbrüche und Autodiebstähle, aber auch Raubüberfälle sind zu verzeichnen“, schreibt Rosenkranz in ihrem Blog Zurück zur Vernunft. Der Schutz vor Kriminalität sei eine unabdingbare Voraussetzung für das Vertrauen der Bürger in den Staat. Die niederösterreichischen Freiheitlichen zeigen in dieser Frage im laufenden Landtagswahlkampf das Versagen der mit absoluter Macht regierenden ÖVP unter Erwin Pröll auf. Mit folgendem Spot machen sie auf die fatalen Entwicklungen aufmerksam:

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