Mob vor Votivkirche attackiert Unzensuriert-Redakteur

Der Votivpark ist ein öffentlicher Raum. In öffentlichen Räumen kann man sich normalerweise frei bewegen und selbstverständlich auch fotografieren, was man will. Doch dieser Tage halten sich obskure Gestalten im Umkreis der Votivkirche auf. Es sind wohl Unterstützer und Anstifter der in der Kirche aufhältigen Pakistani, die seit Wochen das Gotteshaus besetzt halten. Ein sonntäglicher Lokalaugenschein bei der Kirche sollte beinahe ein böses Ende nehmen, wie ein Unzensuriert-Redakteur schildert, der anlässlich der „Gegenbesetzung“ durch identitäre Aktivisten bei der Votivkirche vorbeischaute:

Es ist ruhig an diesem Wintertag, es schneit. Eine kleine Menschengruppe steht an der Rückseite der Kirche. Hinter dem Gitter der Kirche kann ich einige Kirchenbesetzer erkennen. Ich mache von der Szenerie ein paar Fotos, was sich bald als Fehler erweisen sollte. Als ich meines Weges gehen will, kommt ein junger Mann auf mich zu und fragt mich, für wen ich fotografiere. Als ich eine Auskunft verweigere, herrscht er mich an, dass ich ihm meinen Presseausweis zeigen solle. Als ich auch das ablehne, wird er vollends aggressiv und fordert die Herausgabe meines Fotoapparates. Als ich selbstverständlich auch das ablehne, wird es gefährlich, denn mittlerweile hat sich bereits eine ganze Meute versammelt. Ein anderer junger Mann mit bundesdeutschem Akzent fordert nun ebenfalls die Herausgabe des Fotoapparates. Angesichts der Übermacht versuche ich, dem Mob zu entfliehen, was mit einem Stoß von hinten endet, sodass ich gegen einen Baumstamm pralle und anschließend zu Boden gerissen werde. Entschlossen mich zu wehren, rapple ich mich auf. Als ich auf die nächste Attacke warte, lassen sie plötzlich von mir ab. Als ich mich umsehe, erblicke ich einen Herrn mit ORF-Mikrofon, der sich der Szene genähert hatte. Glück gehabt: Der Mob mag keine Zeugen und ich kann gehen.

WEGA musste Aktivisten bei Abzug vor linker Gewalt schützen

Den neun Aktivisten der „Identitären Bewegung Österreich“ dürfte es kaum besser ergangen sein. Sie mussten ihre Aktion nach wenigen Stunden abbrechen. In den Medien – etwa in der Wiener Zeitung – liest sich das so: „Das Erscheinen von rund 30 Unterstützern der in der Kirche campierenden Flüchtlinge habe die „Identitären“ zum Abzug bewogen, hieß es.“ Den vermutlichen Begebenheiten etwas näher kommt der Kurier, wo es heißt: „Gegen 16.30 Uhr wollten die Identitären die Kirche räumen. Doch sie trauten sich ohne Polizeischutz nicht hinaus. Demonstranten hatten die Kirche umstellt. Die WEGA wurde angefordert. Gegen 17 Uhr wurden die Identitären von der Polizei zu drei Transportern begleitet. Demonstranten bewarfen sie dabei mit Schneebällen.“ Ring freiheitlicher Jugend (RFJ) und Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) stellen die Szenen so dar: Die neun identitären Aktivisten mussten von der WEGA aus der Kirche eskortiert werden, weil davor mehr als 80 gewaltbereite Linksextremisten auf sie gewartet haben. „Das Gewaltpotential von Links war einmal mehr erschreckend. Es ist unfassbar, dass man die Spezialeinheit der Wiener Polizei anfordern muss, um das Leben dieser jungen Männer zu schützen“, so Alexander Schierhuber, Bundesobmann des RFS.

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