St. Petersburger Behörden gehen gegen militante Islamisten vor

Hart geht die Polizei von St. Petersburg gegen islamistische Extremisten aus dem Nordkaukasus vor. In einer großangelegten Aktion haben die Behörden in der russischen Metropole einen Schlag gegen die Islamisten geführt. Ursprünglich wurden rund 700 Aktivisten aus Islamistenkreisen gefangen genommen, aktuell sind knapp 300 von ihnen noch in Polizeihaft. Ziel der Polizeiaktion war die Zerschlagung radikaler Netzwerke, die sich in St. Petersburg etabliert hatten.

Extremisten bereiteten terroristische Aktivitäten und Aufruhr vor

Nach Polizeiberichtensollen die vorwiegend aus Usbekistan, Tadschikistan und Aserbaidschan stammenden Extremisten „terroristische Aktivitäten“ und „Aufruhr“ vorbereitet haben. In Russland haben die Sicherheitsbehörden die wachsende Sorge, dass aus diesen Staaten eine steigende Terrorgefahr droht. Neben Staatsangehörigen aus dieser Unruheregion wurden auch ein Ägypter und ein Afghane verhaftet.

Der Zugriff erfolgte am Apraskin-Dwor-Markt im Zentrum von St. Petersburg. Dort arbeiten zahlreiche Zuwanderer aus Zentralasien und dem Kaukasus. Die Aktion der Sicherheitskräfte wurde durch Polizeispezialeinheiten und den russischen Inlandsgeheimdienst FSB durchgeführt. Neben den Festnahmen wurden auch zahlreiche islamisch-extremistische Schriftstücke und Propagandamaterial sichergestellt.

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