Kommunistisches Nordkorea hat gefährlichen Atomwaffentest durchgeführt

Das kommunistische Regime in Nordkorea hat die Welt mit einem neuerlichen Atomwaffentest überrascht. Seit vielen Monaten von der Staatsspitze rund um den Diktator Kim Jong-Un angekündigt, schritten die kommunistischen Machthaber in Pjöngjang in der Nacht zum Dienstag zur Tat. Die staatliche Nachrichtenagentur KCNA meldete die erfolgreiche Durchführung eines unterirdischen Atombombentests auf nordkoreanischem Staatsgebiet. Das Land rechtfertigt den neuerlichen Versuch mit dem „Schutz der nationalen Sicherheit und Souveränität“ Nordkoreas. Der Test selbst wurde als sicher und perfekt geschildert, man habe eine „miniaturisierten Sprengsatz“ mit großer Wirkung erfolgreich gezündet.

Künstliches Erdbeben ausgelöst

Zahlreiche Nachbarstaaten wie China, Südkorea und Japan wurden durch den Atombombentest überrascht. Um vier Uhr früh mitteleuropäischer Zeit registrierten die Geologie-Institute in diesen Nachbarländern ein mittleres Erdbeben von der Stärke 4,9 auf der internationalen Richterskala. Geortet wurde das Epizentrum auf dem Testgelände der nordkoreanischen Streitkräfte in Punggye Ri nur einen Kilometer unter der Erdoberfläche. Als Sprengkraft der eingesetzten Atombombe wurden mindestens sechs bis sieben Kilotonnen TNT angenommen. Frühere Atombombenversuche aus 2006 bzw. 2009 waren mit ein bis zwei Kilotonnen ausgekommen.

Nachbarstaat Japan hat als erste Reaktion angekündigt, dass Experten Luftproben nehmen wollen, um den Grad der freigesetzten Radioaktivität zu messen. Darüber hinaus kündigte der neue Ministerpräsident Shinzo Abe umgehende Beratung über mögliche Sanktionen an. Die Vereinten Nationen reagierten ebenfalls und verurteilten im Sicherheitsrat den Test als schwerwiegende Verletzung der bestehenden UN-Resolutionen.

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