Islamistischer Hassprediger Abu Dujana auf Österreich-Tour

Immer öfter machen islamistische Hassprediger in Österreich halt und verbreiten ihre extremistischen Ideologien. Regierung und Sicherheitskräfte schauen dabei offensichtlich zu. So geschehen im Februar 2012, als der Islamist und Hassprediger Abu Dujana eine Österreich-Tour absolvierte. Die Reise stand unter dem Motto „Abu Dujana in Österreich“ und machte neben Wien auch in Salzburg Halt. Abu Dujana, engster Vertrauter des deutschen Hasspredigers Pierre Vogel, trat unter anderem in der Wiener Altun-Alem-Moschee in der Venediger Au im 2. Gemeindebezirk und in der die Imam-El-Buhari-Moschee in der Leitgebgasse im 5. Gemeindebezirk auf. In Salzburg scharte er seine Anhänger in der Al-Nur-Moschee in der August Gruber-Straße um sich. Mit von der Partie war auch der radikale Islamaktivist Ebu Tejma, der das Leben Osama Bin Ladens lobt.

Im Sommer 2012 verbreiteten Abu Dujana und seine salafistischen Anhänger etwa im baden-württembergischen Pforzheim ihre „wahre Religion“ mit radikalen Parolen. Mit ultrakonservativer islamistischer Propaganda sollen vor allem junge muslimische Migranten, aber auch junge Einheimische in Deutschland und Österreich angelockt werden. Die Propagandamaschine läuft übers Internet, über Auftritte auf der Straße und in ausgewählten Moscheen. In ihrem Ansatz wollen sie nicht nur Andersgläubige, sondern auch Muslime „bekehren“, da sie auch unter ihren Glaubensbrüdern viele Ungläubige ausmachen. Neben Deutschland wird Österreich immer mehr zum Aufmarschplatz, aber auch Durchzugsland für die Salafisten.

FPÖ fordert Aufklärung über extremistische Umtriebe

Die FPÖ-Abgeordnete Susanne Winter verlangt nun Aufklärung von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) über Aufenthalt und Betätigung von Abu Dujana in Österreich. Sie möchte wissen, warum gegenüber Abu Dujana kein Einreiseverbot verhängt worden war und welche Überwachungstätigkeiten des Verfassungsschutzes und der Polizei gesetzt wurden, um Terrorgefahr und Extremismus von Österreich abzuwehren. In Deutschland beschäftigt sich der Verfassungsschutz vergleichsweise intensiv mit dem islamistischen Extremismus.

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