29.000 Euro für Schulpropaganda der roten Unterrichtsministerin

Das rote Prestigeprojekt „Neue Mittelschule“ (NMS), das Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) 2011 gemeinsam mit dem Koalitionspartner ÖVP gegen den Wunsch von vielen Eltern-, Lehrer- und Schülervertretern durchgedrückt hat, will nicht so recht gelingen. Deshalb braucht es Propaganda dafür. Und die lässt sich das Unterrichtsministerium einiges kosten. Eine Anfrage von FPÖ-Bildungssprecher Walter Rosenkranz an Schmied brachte nun zu Tage, dass allein ein einziges „Propagandainserat“ in der Gratistageszeitung Heute vom 7. Dezember 2012 den stolzen Preis von rund 29.000 Euro gekostet hat. Claudia Schmied ist offensichtlich auf Kosten der österreichischen Steuerzahler nichts zu teuer.

Schmied rührt Propagandatrommel für „neue Mittelschule“

Eines ist allen Beteiligten in der österreichischen Bildungspolitik klar: Das Ziel Claudia Schmieds und ihrer Mutterpartei SPÖ ist die Einführung der Gesamtschule für 10- bis 14-Jährige. Dieses ideologische Langzeitziel der SPÖ wurde von der Ministerin seit ihrem Regierungseintritt mit Nachdruck verfolgt. „Die zügige Entwicklung der Hauptschulen zu Neuen Mittelschulen ist ein wichtiger Beitrag zur Hebung der Unterrichtsqualität in der Pflichtschule“, ist Schmied überzeugt.

Allein diese Umstellung soll das Unterrichtsministerium mindestens 233 Mio. Euro kosten. Im Endausbau sollen 238.000 Schüler die erwarteten 11.300 NMS-Klassen besuchen. Damit werden für die neue Schulform fast 1.000 Euro pro Schüler und Jahr bzw. fast 21.000 Euro pro Klasse und Jahr in die Hand genommen, rechnet das Unterrichtsministerium vor. Die Propaganda, die Schmied rund um ihr Projekt veranstaltet, ist hierbei jedoch noch nicht inkludiert…

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