Faymann bleibt ein Social-Media-Zwerg

Gerne werden von „fortschrittlichen Kreisen“ konservative Menschen und Wähler als „Unzufriedene“ und „Modernisierungsverlierer“ denunziert. Der wahre Modernisierungsverlierer sitzt allerdings im Bundeskanzleramt und heißt Werner Faymann.

FPÖ-Bundesparteiobmann HC Strache hat als einer der ersten Politiker die Möglichkeiten der sozialen Netzwerke erkannt und diese seither erfolgreich genutzt. Rund 300.000 Menschen interessieren sich wöchentlich für Straches Beiträge auf Facebook. Der Inserate-Kanzler wollte da natürlich nicht nachstehen und startete seinerseits eine Internet-Offensive. Ein ganzer Medienstab wurde engagiert. Doch bis heute stolpert Faymann mit seinem Projekt von einer Blamage in die andere. Blamabel sind vor allem die mageren Zugriffszahlen. Kaum jemand interessiert sich für des Kanzlers Mitteilungen. Nur rund 11.000 Leute kommen pro Woche mit Faymanns Facebook-Mitteilungen in Berührung. Sein Youtube-Kanal bringt es auf ärmliche 24.800 Zugriffe. Was soll Faymann auch berichten? Etwa: „Liebe Österreicher, ich bin gerade in Brüssel. Meine Solidarität mit Europa kostet euch 2,9 Milliarden Euro.“ Oder: „Bin eben beim Bilderbergertreffen. Was mir dort befohlen wird, darf ich allerdings nicht sagen. Das ist geheim.“

Teuer, aber erfolglos

Doch wie alles, was Faymann erfolglos anpackt, ist natürlich auch seine elektronische Medienpräsenz nicht kostenlos. Und wie immer kommt er dafür nicht selbst auf, sondern stellt es der Bevölkerung in Rechnung. Über die konkreten Personalkosten schweigt sich Faymann beharrlich aus und verweist nur auf diverse Gehaltsschemata. Die „sonstigen Kosten“ für die Jahre 2011 und 2012 beziffert er mit 157.645,74 Euro.

Der FPÖ-Abgeordnete Norbert Hofer hat für all das nur ein Kopfschütteln übrig. „Dass der Kanzler sich nicht geniert, fremdes Geld für seine Werbung auszugeben, sind wir ja schon von der Inseratenaffäre gewöhnt. Mittlerweile ist es ihm offensichtlich sogar egal, ob er damit auch nur den geringsten Werbewert erreicht“, so Hofer, der Faymann auffordert, die Aktivitäten auf Kosten der Bürger endlich einzustellen.

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