Asylheim „Haus Courage“ als Schauplatz der Ausländerkriminalität

Eigentlich wird von den Caritas-Mitarbeitern ein „Rundumwohlfühlprogramm“ für die Bewohner des Flüchtlingsheims „Haus Courage“ in Wels geboten. 1999 wurde das Haus der Caritas Oberösterreich für Asylanten eröffnet. Etwas mehr als ein Jahr später erhielt das Heim den Namen „Haus Courage“. Seitdem ist es immer wieder in den Schlagzeilen – und in der Kriminalstatistik. Im Jahr 2010 vom linken Magazin Reizend befragt, sagte damals Sherif Isjlami, der Leiter des Flüchtlingsheims in Wels, zur Arbeit für die Flüchtlinge:

Während dieser Wartezeit bieten die Caritas-Mitarbeiter_innen den Bewohner_innen Begleitung und Unterstützung an. Dazu gehören rechtliche Informationen, Terminvereinbarungen mit Ärzten und Beratungsstellen bei gesundheitlichen Problemen, psychischer Krankheit oder Traumatisierung. Weiters werden Kontakte zu Schulen und anderen Bildungseinrichtungen hergestellt und Sprachkurse sowie Freizeitaktivitäten organisiert. Personen mit körperlicher und/oder psychischer Beeinträchtigung können zusätzliche Hilfestellungen erhalten und für Kinder gibt es zwei Montessori-Spielgruppen. Demnächst wird mithilfe zahlreicher Spenden ein Spielplatz am Areal errichtet.

„Haus Courage“ ist fortgesetzter Kriminalfall

Dennoch ist das „Haus Courage“ ein fortgesetzter Kriminalfall. In den letzten Jahren musste insgesamt 43-mal die Welser Polizei ausrücken, 2010 fuhr sie 11-mal das Flüchtlingsheim an, 2011 schon 15-mal und 2012 sogar 17-mal. Ursachen waren Familienstreitigkeiten, Lärmerregung, Körperverletzung, Sachbeschädigung, Diebstahl, Eigengefährdung und Fremdgefährdung. Friedlich geht es unter der Obhut der Caritas offensichtlich nicht zu.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: BAWAATWW), ltd. Unzensuriert

Copy link