Gauck will europäischen Staat und bekniet Briten

Der deutsche Bundespräsident Joachim Gauck gleitet in seinen öffentlichen Auftritten immer mehr ins Skurrile ab. Nachdem er in seiner Weihnachtsansprache den Gipfel der Heuchelei und Lüge erklommen hatte, ließ er sich nun in einer Grundsatzrede auf das Thema Europa ein. Dabei verpflichtete er die Deutschen ohne Wenn und Aber zur EU, bettelte um die Briten und bekannte sich zu einem europäischen Staat.

Appell an Briten: Wir brauchen Euch!

„Liebe Engländer, Schotten, Waliser, Nordiren und britische Neubürger! Wir möchten Euch weiter dabeihaben! Wir brauchen Eure Erfahrungen als Land der ältesten parlamentarischen Demokratie, wir brauchen Eure Traditionen, Eure Nüchternheit und Euren Mut!“, appellierte Gauck an jenes Land, in dem – wohl weil es sich nüchtern und mutig seiner demokratischen Tradition bewusst ist – 2017 über den Verbleib bei der Europäischen Union abgestimmt werden soll.

Deutschland hat sich Europa versprochen

Den Deutschen will Gauck dieses Recht keinesfalls zuerkennen, denn: „Wir haben uns Europa geradezu versprochen.“ Begründet wird dies vom Bundespräsidenten damit, dass Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg „eine Existenz als verstoßener Fremdling außerhalb der Völkerfamilie“ erspart geblieben sei. „Stattdessen wurden wir – was erst recht aus der heutigen Perspektive unerwartet und wunderbar erscheint – Eingeladene, Empfangene, Aufgenommene. Partner“, zeigte sich Gauck dankbar.

„Lasst uns weiter gemeinsam um den Weg zur europäischen res publica streiten“, forderte Gauck die Briten auf und ließ damit keinen Zweifel daran, dass er für eine weitere EU-Zentralisierung steht.

Medien zur Europa-Propaganda aufgefordert

Die Medien forderte Gauck auf, noch mehr Propaganda für die europäische Idee zu betreiben: „Vielleicht können ja unsere Medienmenschen, könnte unsere Medienlandschaft so eine Art europafördernde Innovation hervorbringen, vielleicht so etwas wie ARTE für alle.“ Der Bevormundungsversuch fiel auf fruchtbaren Boden. Quer durch die deutsche Medienlandschaft stieß Gaucks Rede auf Begeisterung. Der Bundespräsident hat alle Hoffnungen kritischer Geister zerstört und ist der neue Liebling des Systems

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