Colonel Daflics organisiert wieder Zigeuner-Miliz in Ungarn

Ferenc Bagó alias Colonel Daflics ist nach Ungarn zurückgekehrt und treibt dort wieder sein Unwesen. Bereits im Herbst 2012 betrieb er dort das Projekt einer Roma-Garde. Er wollte aus den Reihen der in Ungarn befindlichen Zigeuner eine eigene Miliz gründen. Offizieller Grund: Die immer mehr werdenden Roma, die vor allem aus Bulgarien und Rumänien nach Ungarn zuziehen – manche Quellen sprechen schon von einer Million Zigeuner in Ungarn -, sollen von den ansässigen Ungarn angefeindet werden. Dies möchte Colonel Daflics mit seiner Zigeuner-Miliz verhindern. Als seine Pläne im Herbst 2012 publik wurden, verhaftete ihn die ungarische Polizei kurzfristig. Nach seiner Entlassung setzte sich Bagó nach Großbritannien ab. Nun ist er zurückgekehrt, um sein Werk zu vollenden.

Zigeuner-Miliz soll 50.000 Mann umfassen

Laut Der Standard plant Bagó die Aufstellung seiner Zigeuner-Miliz mit einer Gesamtstärke von 50.000 Mann. Offiziell kommuniziert der Roma-Führer, dass seine Garde nicht bewaffnet sein soll. Gleichzeitig soll die Miliz die Roma in Ungarn aber „schützen“ und laut Standard auch „kontrollieren“. Beobachter befürchten eine neuerliche Eskalation zwischen der ungarischen Bevölkerung und den zugewanderten Roma aus Bulgarien und Rumänien. Gespannt ist man, wie die Budapester Polizeibehörden auf die neuerliche Initiative des Colonels reagieren werden. Im September 2012 war die Gründung damit unterbunden worden, dass Daflics als Vorbestrafter vereinsrechtlich keinerlei Organisation ins Leben rufen darf.

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