Faymann fördert EU-Jubelblatt aus Lendvais Feder

Die Fördertöpfe sind übervoll, wenn es der rot-schwarzen Bundesregierung darum geht, ihr nahestehende Personen und Institutionen finanziell zu unterstützen. Eine Anfrageserie von FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky an alle österreichischen Bundesministerien hat hier interessante Details zutage gebracht. Unter den Förderungsobjekten befindet sich auch die Europäische Rundschau, herausgegeben und redaktionell betreut vom Linksjournalisten Paul Lendvai. Immerhin 6.000 Euro war Bundeskanzler Faymann die Europäische Rundschau wert. Die Publikation gilt vor allem als Jubelpostillie für die Europäische Union. Jüngste Autoren aus der linken Reichhälfte waren Hannes Androsch, Anton Pelinka oder Peter Michael Lingens.

Lendvai teilt gerne gegen Österreichs Nachbarstaaten aus

Offensichtlich ist der ORF-Journalist Lendvai auch deshalb ein würdiges „Fördersubjekt“ für Faymann und Co, da er in regelmäßigen Abständen gegen Österreichs Nachbarstaaten und deren Innenpolitik immer dann zu Felde zieht, wenn diese gerade nicht von Linksparteien regiert werden. Seit Jahren ist ihm die Regierung Viktor Orbans und seiner konservativen Fidesz-Partei in Budapest ein Dorn im Auge. Lendvais dazu produzierte „ORF-Dokumentation“ führte sogar zu diplomatischen Verstimmungen mit Ungarn und einer Beschwerdeflut im ORF-Publikumsrat.

In der jüngsten Vergangenheit ritt Lendvai seine Attacken gegen einen möglichen Wahlerfolg von Silvio Berlusconi und seiner konservativen Wahlallianz in Italien. So etwa auch in der Tageszeitung Österreich, wo er seiner Furcht Ausdruck verlieh, dass Berlusconi wieder erfolgreich sein könnte:

Sollte er wieder an die Macht kommen, wären die Konsequenzen für Italien und die gesamte Euro-Zone dramatisch, unabschätzbar. [.] Es ist unglaublich, dass ein Land mit derartiger intellektueller Dichte wie Italien einem Gaukler ohne moralische Legitimation überhaupt eine Chance gibt. Ich kann nur hoffen, dass die Meinungsforscher falsch liegen.

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