Staatlicher Geldregen für Migrantenverein LEFÖ

Im Umfeld von Ausländerzuwanderung und Asylwesen hat sich in Österreich eine regelrechte „Industrie“ etabliert. Viele Vereine und Institutionen machen gute Umsätze mit dem Ausländerthema und sind deshalb auch an vorderster Front, wenn es darum geht, noch mehr Zuzug nach Österreich zu propagieren. FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky hat nun vor, in einer Anfragenserie solche „Förderungslieblinge“ einzelner Bundesministerien aufzudecken. Unter anderem ist er bei Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) fündig geworden, wo der Verein LEFÖ allein im Budgetjahr 2012 mit 358.670 Euro bedacht worden ist.

Vielfach öffentlich geförderter Verein

Das Unterrichtsministerium ist jedoch keineswegs der einzige Förderungsgeber dieses Vereins, der  seinen Zweck mit Beratung, Bildung und Begleitung für Migrantinnen angibt. Auf der Homepage scheinen auch noch das Frauenministerium, das Gesundheitsministerium, das Familienministerium, das Justiz- und das Innenministerium als Unterstützer auf. Hinzu kommen die Frauenabteilung der Stadt Wien, die Wiener Integrationsabteilung und die Kulturabteilung, der Europäische Sozialfonds, der Rückkehrfonds und die Österreichische Nationalbank.

Beim Innenministerium rechnet LEFÖ einen Betrag von 151.669,78 Euro unter dem Titel „Interventionsstelle für Betroffene von Frauenhandel“ ab, beim Gesundheitsministerium 20.000 Euro für „Lateinamerikanische emigrierte Frauen in Österreich“. Im Justizministerium hob man im Vorjahr 93.036,93 Euro ab, im Familienministerium 12.715 Euro.

Solidarität mit Votivkirchen-Besetzern

Am 21. Februar 2013, dem internationalen Tag der Muttersprache, durften zwei der Fördergeberinnen – Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek und die Wiener Frauenstadträtin Sandra Frauenberger (beide SPÖ) – LEFÖ sogar mit einem Besuch beehren. Gleichzeitig veröffentlichte der Verein auf seiner Homepage eine Solidaritätsadresse an jene Asylanten und ihre linken Unterstützer, die seit Monaten die Wiener Votivkirche besetzt halten.

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