FPÖ will Prölls Absolute brechen

Er verteidigt sie mit allen Tricks und dringt dabei auch tief in fremde Kulturkreie ein. Die FPÖ ist dennoch überzeugt, die absolute Mehrheit des absolutistisch regierenden Erwin Pröll bei der niederösterreichischen Landtagswahl am Sonntag zu brechen. Beim Wahlkampffinale der Freiheitlichen in St. Pölten appellierte Spitzenkandidatin Barbara Rosenkranz an die Bürger, für Veränderung zu sorgen: „Wir können uns die ÖVP nicht mehr leisten, auch finanziell“, spielte sie auf die enormen Verluste durch Spekulation mit Wohnbaudarlehen an.

Für Bundesparteiobmann HC Strache ist der sorglose Umgang der Schwarzen mit dem Geld der Menschen „ein Verbrechen“, für das es Konsequenzen geben müsse, am besten gleich an der Wahlurne. Pröll müsse offenbar deshalb immer wieder kandidieren, damit die ÖVP „die Leichen im Keller halten“ könne, vermutet Strache, der ankündigte, dem Landeshauptmann mit der vielen Butter auf seinem Kopf die Glatze zu polieren. Die Freiheitlichen bieten in Niederösterreich auch jenen Menschen einen politischen Neuanfang, deren Vertrauen in die Politik im Laufe der Pröll-Herrschaft gestorben ist

Wahlbörse sagt deutliche Verluste für Schwarz und Rot voraus

„Die Zeichen stehen auf Veränderung, auf ein Ende der absoluten Macht der ÖVP“, sagte Barbara Rosenkranz. Die aktuelle Wahlbörse bei wahlfieber.at fasst das Gefühl der FPÖ-Politikerin in Prognosezahlen. Aktuell (2.3.2013, 8 Uhr) würde die ÖVP auf 46,3 und die SPÖ auf 20,6 Prozent fallen. Die Freiheitlichen gewinnen mit 13,6 Prozent klar, die Grünen mit 8,69 Prozent leicht dazu. Und für Frank Stronach wachsen die Bäume trotz Inseratenmillionen und damit erkaufter Medienunterstützung nicht in den Himmel. Er wird mit 8,1 Prozent gehandelt.

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