Neuköllner Bürgermeister Buschkowsky im Visier der Zuwandererlobby

Heinz Buschkowsky ist sozialdemokratischer Bürgermeister des Berliner Bezirkes Neukölln. Neukölln gilt als Paradebeispiel und geradezu als Synonym dafür, wohin ungezügelte Masseneinwanderung von integrationsunfähigen und integrationsunwilligen Bevölkerungsgruppen zwangsläufig führen muss. Selbst in diesem Bezirk aufgewachsen und nun als Bürgermeister täglich mit der Problematik konfrontiert, wagte er letztes Jahr, das Offensichtliche zu artikulieren und in einem Buch mit dem Titel "Neukölln ist überall" zu veröffentlichen. Neukölln hat 300.000 Einwohner, der Ausländeranteil nähert sich der 50-Prozent-Marke. In den Schulen beträgt der Ausländeranteil bereits 80 Prozent. Die Parallelgesellschaft ist hier vollständig ausgebildet, deutsche Gesetze und Verhaltensnormen werden nicht respektiert. Vielerorts regiert das Faustrecht. Die Polizei hat weitgehend die Segel gestrichen, denn Richter und Vorgesetzte stehen auf Seiten der Aggressoren und nicht auf Seite der kleinen Polizeibeamten.

Was sein Parteikollege Thilo Sarrazin zuvor in seinem Buch "Deutschland schafft sich ab" mittels Statistiken beschrieb, wurde durch Buschkowsky durch gelebte und erlebte Realität ergänzt und konnte in sachlicher Hinsicht nicht einmal von der Zuwanderungs- und Multikultilobby in Zweifel gezogen werden. Monatelang stand Buschkowskys Buch auf den Bestsellerlisten ganz oben und die Zuwandererlobby ballte zunächst ohnmächtig die Faust nur in der Tasche.

Die Zuwandererlobby schlägt zurück

Doch die Schockstarre währte nicht lange. Zunächst beschränkte man sich auf verbale Attacken. So stellte die Berliner Integrationsbeauftragte Monika Lüke vehement in Abrede, dass Multikulti gescheitert sei, und beklagte, dass Buschkowsky Einwanderer vor den Kopf stoße. Die CDU-Politikerin und vormalige Berliner Ausländerbeauftragte Barbara John verstieg sich dazu, Buschkowsky aufzufordern, er möge die Erlöse aus dem Buchverkauf für Integration spenden. Selbstverständlich hagelte es auch aus seinen eigenen Reihen heftige Kritik. Nach längerem Nachdenken scheint die linke Multikulti-Gemeinschaft jedoch auf eine Idee gekommen zu sein, wie man dem ungeliebten Buchautor am Zeug flicken könne. Man wählte die erprobte Methode, Leute, die gegen den Strom linker Gesellschaftsmodelle schwimmen, die Ehre abzuschneiden und sie zu kriminalisieren. In der Bezirksverordnetenversammlung unterstellte der Fraktionschef der Linken dem Bürgermeister, er habe Ressourcen des Bezirksamtes und Mitarbeiter seines Hauses widerrechtlich für private Zwecke genutzt. Die Grünen decken ihn mit einer Anfrageserie ein und wollen unter anderem wissen, ob er Lesungen während seiner Arbeitszeit veranstaltet habe. Man wirft ihm sogar vor, das Buch gar nicht selbst geschrieben zu haben.

Buschkowsky wehrt sich

In einem Interview mit Spiegel Online stellt Buschkowsky klar, dass er das Buch als Privatperson geschrieben und penibel darauf geachtet habe, nichts und niemanden ohne Bezahlung genutzt zu haben. Selbst für die Zeit, in der er sein Büro für Arbeiten an seinem Buch genutzt hat, habe er Miete dafür bezahlt, so Buschkowsky. Gleiches gelte für das amtliche Notebook, für dessen Nutzung er ebenfalls privat bezahlt habe. Den Nagel auf den Kopf treffend aber beinahe schon resignierend beendet Buschkowsky das Interview mit dem Satz: "Mit dem System 'Dreck werfen, es wird schon etwas hängen bleiben' muss ich wohl leben."

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