Südtiroler Band Frei.Wild für Echo-Preis nominiert, dann gestrichen

Die Südtiroler Rockband Frei.Wild ist nach Protesten ihrer Konkurrenz nicht mehr für den Musikpreis Echo nominiert. Das gab die Deutsche Phono-Akademie nun überraschend bekannt. Den erfolgreichen Südtirolern, die ihr Album „Feinde deiner Feinde“ im Vorjahr 100.000 Mal verkauften und deshalb für den Musikpreis nominiert waren, wird von anderen Gruppen „rechtes Gedankengut“ vorgeworfen – das reichte der Jury für den Rausschmiss.

Frei.Wild hat sich immer wieder von rechtsextremem Gedankengut distanziert. Dennoch fühlen sich vor allem die linken Zeitgenossen von Texten provoziert, die beispielsweise lauten: „Südtirol, deinen Brüdern entrissen, schreit es hinaus, lasst es alle wissen. Südtirol, du bist noch nicht verloren. In der Hölle sollen deine Feinde schmoren“. Zu den Kritikern gehört aich die Band Mia, die ebenfalls für den wichtigsten deutschen Musikpreis nominiert ist. Auf Facebook gab sie folgendes zum Besten: „Wir haben uns heute sehr, aber leider auch nur sehr kurz über unsere Echo-Nominierung gefreut, da unter den aktuell Nominierten mit Frei.Wild eine Band genannt wird, deren Weltbild wir zum Kotzen finden. Es mag nicht in unserer Hand liegen, welche Künstler für einen Echo nominiert werden, aber es liegt in unserer Hand, von unserer Nominierung dankend Abstand zu nehmen.“

Musikverband ging vor linken Agitatoren in die Knie

Neben Mia hatte auch die Chemnitzer Band Kraftklub, wie Frei.Wild ebenfalls in der Kategorie „Rock/Alternative National“ für den Musikpreis nominiert, gegen die Südtiroler Band agitiert. Der Veranstalter, der Bundesverband der Musikindustrie, hielt zuerst dennoch an der Nominierung fest und argumentierte, die Band habe im vergangenen Jahr eines der bestverkauften Alben veröffentlicht. Die Verkaufszahlen seien Grundlage für die Nominierung. Einen Tag später war dann doch alles anders. Der Verband beugte sich der linken Hetzjagd und strich die Südtiroler Musiker von der Liste.

Für die Südtiroler ist es nicht die erste Anfeindung, auch der Gesinnungsjournalismus linker Medien erkor sie bereits wiederholt zum Angriffsziel. Aus den anlassbezogenen aktuellen Artikeln sticht jener in den Salzburger Nachrichten (SN) besonders negativ hervor. Für Patrioten selbstverständliche Sätze wie „Sprache, Brauchtum und Glaube sind Werte der Heimat, ohne sie gehen wir unter, stirbt unser kleines Volk“ stellen für den Kultur-Journalisten Bernhard Flieher ein Spielen mit dem „Bodensatz des Daseins“ dar. Im Falle von Frei.Wild haben die Gesinnungswächter dennoch versagt. Thomas Kuban, der ein Buch über seiner Meinung nach rechte Bands geschrieben hat, jammert gegenüber den SN: „Hätte man sich vor zehn Jahren solide mit Frei.Wild beschäftigt, würden sie heute nicht in Großstadthallen spielen.“ Was unter „Sich Beschäftigen“ zu verstehen ist, muss Kennern von Antifa-Methoden nicht näher verdeutlicht werden.

Frei.Wild und die Macht der Medien

Die Band selbst nimmt die Posse locker und postet auf ihrem Facebook-Profil, das mehr als 250.000 Usern gefällt: „Echo vom Echo!!! Wir wünschen allen verbleibenden Bands viel Spass und freuen uns auf die Tour. Danke dennoch jedem Einzelnen für eure Unterstützung.Zum Glück haben wir noch keine Flüge gebucht:)“ Auf der dafür eigens gestalteten Webseite „Die Macht der Medien“ setzt sich die Band mit den zahllosen Medienberichten auseinander und stellt falsche Behauptungen oder ungerechtfertigte Wertungen richtig.

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