Öffentlich-rechtliche Medienattacke auf die Identitären | Unzensuriert.at

Öffentlich-rechtliche Medienattacke auf die Identitären

12. März 2013 - 6:37

1400 Anhänger hat die jüngst in der Votivkirche bekannt gewordene „Identitäre Bewegung Österreich“ auf Facebook, mehr als doppelt so viele Personen interessieren sich für die Schwestergruppierung in Deutschland. Für die Medien offensichtlich bereits eine alarmierende Größenordnung. Im 3sat-Magazin „Kulturzeit“ widmete man den Identitären einen Beitrag mit dem alleinigen Ziel, sie ins rechtsextreme Eck zu drängen. Der Versuch schlug fehl.

Selbsternannter Experte für Rechtsextremismus gibt Auskunft

Alexander Häusler erfüllt in Deutschland eine ähnliche Funktion wie in Österreich Andreas Peham, der sich auch (Dr.) Heribert Schiedel nennt. Der national-konservative Publizist und Verleger Götz Kubitschek beschreibt Häuslers Karriere und Wirken in der Sezession so:

Alexander Häusler ist Schüler Christoph Butterwegges, der wiederum aus den linksextremen Zusammenhängen der Jusos stammt, als Marxist unter den Politologen gilt und mit der Linken-Politikerin Carolin Butterwegge verheiratet ist. Häusler hat es unter Butterwegges Fittichen bis zum Mitarbeiter an der Arbeitsstelle Neonazismus im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften der FH Düsseldorf geschafft. Er tritt tatsächlich ab und an im öffentlich-rechtlichen Fernsehen als Rechtsextremismus-Experte auf und schrieb schon für die ZEIT und für die linksextreme Antifa-Zeitschrift LOTTA.

Häusler „erklärt“ im 3sat-Beitrag exklusiv die Identitären. In praktisch jeder Wortspende bezichtigt er sie dabei des Rassismus, bleibt dafür jedoch jeden Beleg schuldig. Der Moderator sorgt für die passende Begleitung: „Muslimfeinde haben eine neue Jugendbewegung“, raunt er. Die Identitären „schüren unverhohlen den Fremdenhass“ und „geben vor, echte Demokraten zu sein“, weiß er zu berichten. Die Stoßrichtung des Beitrags war wohl schon zu Beginn der Recherche klar. Verständlich, dass sich kein Exponent der Identitären Bewegung für das gutmenschliche Medientribunal zur Verfügung stellte.

Gelungen ist die Operation dennoch nicht, denn der Patient ist weiter qicklebendig. Kubitscheks Analyse: „Ein Glück, dass Häusler wie Toastbrot ohne Belag wirkt, die Video-Szenen der Identitären hingegen wie etwas, woran man teilhaben will, wenn man an Temperaturerhöhung leidet …“

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