ORF: Ahnungslose Linke diskutieren über rechtes Lager

Einen unterhaltsamen Fernsehabend verspricht der ORF für heute Sonntag, 22 Uhr, im zweiten Programm. „Rechtes Lager im Umbruch – Wohin geht der Protest?“ wird „Im Zentrum“ bei Ingrid Thurnher diskutiert – fast ausschließlich von Linken allerdings. Als einziger mit themenbezogenem Sachverstand wird FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl teilnehmen.

In der Analyse des Unbekannten werden sich versuchen: der zum Team Stronach übergelaufene sozialistische Bürgermeister von Spittal/Drau und designierte Kärntner Landesrat Gerhard Köfer, der zum (Links-)Liberalen Forum übergelaufene einstige freiheitliche Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager, die an der linken Alpen-Adria-Uni in Klagenfurt lehrende Vorarlberger Politikwissenschafterin Kathrin Stainer-Hämmerle sowie die für die linksextreme Wiener Lokalzeitung Falter tätige Nina Horaczek, die vor Jahren einmal an einem Buch über HC Strache mitgewirkt hat. Gewiss werden sich zumindest die drei Letztgenannten als Insider des rechten Lagers, insbesondere der FPÖ gerieren, und wurden vermutlich vom ORF auch als solche eingeladen.

Die Ahnungslosigkeit der Polit-Analysten

Wahre FPÖ-Insider amüsieren sich seit Langem und verstärkt seit dem Abend des 3. März über die unbeholfenen Analyseübungen linker Journalisten und Politologen. Die Verschwörungstheorien, die bei den ungelenken Interpretationsversuchen des FPÖ-Innenlebens entstehen, sind teils atemberaubend. Doch wer mag es den Protagonisten verdenken? Ihre Distanz zu freiheitlichen Inhalten Werten ist ebenso groß wie der Abstand, den FPÖ-Politiker verständlicherweise zu dieser Art von Meinungsmachern einhalten, beschränkt sich deren Streben doch darauf, mit gewonnenen Informationen den Freiheitlichen zu schaden. Also lässt man die Kommentatoren im Dunkeln tappen, wo sie ihre Theorien aus jenem Zeitungswissen stricken, das sich ihre Kollegen vorher aus den Fingern gesogen haben.

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