Afghanen und Tschetschenen führen Bandenkrieg in Graz

Anfang Februar 2013 kam es zu blutigen Auseinandersetzungen zwischen afghanischen und tschetschenischen Asylwerbern in der steirischen Hauptstadt Graz. Austragungsort der Unstimmigkeiten zwischen den „feindlichen Stämmen“ ist der Grazer Volksgarten. Grund für die Übergriffe ist der Kampf um die Kontrolle über den Grazer Drogenhandel. Der steirische FPÖ-Nationalratsabgeordnete Mario Kunasek konfrontiert nun Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) mit dem Bandenkrieg und fordert Aufklärung über die sicherheitspolizeilichen Erkenntnisse.

Der Drogenkrieg zwischen Afghanen und Tschetschenen eskaliert in Graz immer mehr. Am 7. Februar wurde ein 26-jähriger Tschetschene auf offener Straße niedergestochen. Rund 30 Afghanen stürzten sich damals auf vier tschetschenische Asylanten. Als Tatwerkzeuge eingesetzt wurden unter anderem Zaunlatten und Messer. Dies führte zu einer Stichverletzung im Oberschenkel bei einem Beteiligten. Nachdem die Polizei im Anschluss an die blutige Auseinandersetzung einige Afghanen festnehmen konnte, gaben sich diese unschuldig.

Rache für Afghanistan-Krieg?

Sie verwiesen auf den Einsatz von tschetschenischen Einheiten während der russischen Besetzung Afghanistans in den achtziger Jahren. Dies dürfte aber nur eine Schutzbehauptung sein. Eigentlich geht es um das Drogengeschäft. Kunasek möchte nun den genauen Tathergang und die Begleitumstände dieses Kriminalfalls im Grazer Asylantenmilieu von Mikl-Leitner erfahren.

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