Schon vier Bombendrohungen gegen Arbeitsmarktservice

Österreichs Arbeitsmarktservice-Mitarbeiter leben gefährlich. Vor wenigen Wochen erst gab es in Linz sogar Säureanschläge in den Räumlichkeiten des dortigen AMS. Drohungen und tätliche Angriffe gegenüber Mitarbeitern sind darüber hinaus an der Tagesordnung, wie Unzensuriert.at bereits im Vorjahr berichtet hat. Damit nicht genug, gibt es nun auch Bombendrohungen gegenüber den Einrichtungen und Angestellten des AMS, wie aus einer parlamentarischen Anfrage der FPÖ-Abgeordneten Dagmar Belakowitsch-Jenewein an Sozialminister Rudolf Hundstorfer hervorgeht. Hundstoefer bestätigte drei Bombendrohungen im AMS Huttengasse in Wien-Ottakring und berichtete auch über einen Drohanuf in der Geschäftsstelle Prandaugasse in Wien-Donaustadt.

Geschäftsstellen mussten evakuiert werden

Beide Geschäftsstellen mussten unmittelbar nach Einlangen der Bombendrohungen evakuiert werden. Nicht weniger als 70 Mitarbeiter und zahlreiche Arbeitssuchende waren bei der Räumung des AMS Huttengasse von der kriminellen Bombendrohung betroffen. Im AMS Prandaugasse wurden mehrere hundert Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes und ihre „Kundschaft“ in Mitleidenschaft gezogen, da sich am gleichen Standort auch eine Polizeidienststelle, ein Bezirksgericht und ein Finanzamt befinden. Die Angestellten des Arbeitsmarktservice sind jedenfalls alarmiert, hatte doch erst im Jänner ein Sozialhilfeempfänger in Graz einen Mitarbeiter des dortigen kommunalen Sozialamtes niedergestochen, da er mit seiner Unterstützung unzufrieden war.

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