Frei.Wild: Nach Echo-Rausschmiss auch Gegenwind in Österreich

Der linke Gesinnungsterror gegen kulturelle Veranstaltungen breitet sich immer weiter aus. Nach den gewaltsamen Protesten gegen den Akademikerball in Wien und einer noch nie dagewesenen Kulturzensur durch einen grünen Gemeinderat ebenfalls in Wien gehen die linken Möchtegern-Diktatoren nun in ganz Österreich gegen missliebige Kulturschaffende vor. Gipfel dieser Machenschaften: Die SPÖ-Stadtverantwortlichen in Wels (Oberösterreich) sagten nun ein Konzert der Südtiroler Rockband Frei.Wild ab.

„Wir haben kein Interesse daran, dass die bei uns auftreten“, sagt Vizebürgermeister Hermann Wimmer (SPÖ) im Kurier-Gespräch. Mut zur Absage des Konzerts hat der Genosse wohl bekommen, nachdem die erfolgreiche Gruppe, die ihr Album im Vorjahr 100.000 Mal verkaufte, von der Echo-Nominierungsliste gestrichen worden war. Die Deutsche Phono-Akademie hatte sich zu diesem Schritt nach Protesten anderer für den Echo nominierten Bands wie „Kraftclub“ oder „MIA“ entschlossen.

DÖW ortet völkisch-deutschen Nationalsozialismus

Der Rockband aus Südtirol wird die Nähe zu rechtsextremen Gedankengut vorgeworfen. Die vierköpfige Gruppe um Leadsänger Philipp Burger bestreitet das und bezeichnet sich als unpolitisch. Das sei eine reine Schutzbehauptung, behauptet Andreas Peham vom Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) unter seinem Pseudonym Heribert Schiedel im Kurier. Seiner Ansicht nach verbinden Frei.Wild völkisch-deutschen Nationalsozialismus mit männlich-pubertären Sehnsüchten, Ängsten und Gewaltinszenierungen.

SP-Vizebürgermeister Wimmer sagte, dass er in solchen Sachen sehr sensibel sei. Mit der Absage tue er sich relativ leicht, denn der Veranstalter habe zwar plakatiert und Karten verkauft, „aber er hatte mit der Stadt bisher keinen Vertrag“. Doch bei der Firma Art Entertainment sieht man das anders: „Uns liegt ein Vertragsentwurf vor. Findet das Konzert am 9. Mai nicht statt, schalten wir den Anwalt ein.“

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