Salafisten planten Mordanschlag auf Pro-NRW-Vorsitzenden

Nur knapp konnten Verfassungsschutz- und Polizeikräfte in Nordrhein-Westfalen einen Terroranschlag verhindern. Vier Salafisten hatten es auf den Vorsitzenden der islamkritischen Bürgerbewegung Pro NRW, Markus Beisicht, abgesehen. Einsatzkräfte nahmen die vier islamistischen Extremisten fest, als sie sich mit Schusswaffen und Sprengstoff bewaffnet in der unmittelbaren Umgebung des Wohnhauses von Beisicht aufhielten. Gleichzeitig wurde bei Hausdurchsuchungen in Bonn und Essen auch eine Liste von Politikernamen der Bürgerbewegung Pro NRW gefunden, wobei Beisichts Name an erster Stelle stehen soll.

Die Sicherheitskräfte gehen davon aus, dass es sich um eine Liste mit weiteren potentiellen Anschlagsopfern handelt. Bereits im Mai 2012 hatte der radikale Salafist „Abu Ibrahim“ seine Anhänger in einer Videobotschaft zu Anschlägen auf Mitglieder von Pro NRW aufgerufen.

Türken, ein Albaner und ein Deutscher als potentielle Attentäter

Bei den festgenommenen potentiellen Attentätern handelt es sich um zwei Türken, einen Albaner und einen Deutschen. Die nordrhein-westfälische Polizei überprüft nun auch, ob die Tatverdächtigen Verbindungen zum seinerzeit fehlgeschlagenen Anschlag auf den Bonner Hauptbahnhof im Dezember 2012 haben. Am 14. Dezember 2012 fand man dort eine Bombe, die offensichtlich wegen einer Fehlzündung nicht detoniert war. Der vielfrequentierte Verkehrsknotenpunkt enging nur knapp einer Terrorkatastrophe. Seit damals ermittelten die Polizeikräfte gegen Salafistenkreise, denen man den versuchten Terroranschlag zuordnet.

Bereits im April 2012 hatte es im Zuge des Landtagswahlkampfs in Nordrhein-Westfalen Morddrohungen gegen Pro NRW-Mitgliedern gegeben, die Polizei nahm diese jedoch nicht ernst.

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