Acht Inder vergewaltigten Schweizerin brutal

Indien wird neuerlich durch eine brutale Mehrfachvergewaltigung erschüttert. Opfer ist eine Schweizer Fahrradtouristin, die mit ihrem Mann einen Ausflug zum Taj Mahal im indischen Bundesstaat Madhya Pradesch unternommen hatte. Sie wurde von bis zu acht Indern mehrfach brutal vergewaltigt, ihr Ehemann mit Holzstöcken zusammengeschlagen. Er wurde von den Sexualstraftätern gezwungen, die Tat mitanzusehen. Gleichzeitig raubten die indischen Vergewaltiger das Urlauberpaar aus und stohlen ihnen Geld und Handys. Nach dem Verbrechen flüchteten die Täter unerkannt. Mittlerweile wurde fünf mutmaßliche Täter festgenommen, nach einem weiteren Mann wird gefahndet. Bei den Verhafteten wurden Laptop und Mobiltelefone des Paares gefunden.

Schweizer Behörden zeigen sich empört und leisten Hilfe

Das Eidgenössische Department für auswärtige Angelegenheiten in Bern zeigte sich „tief bestürzt über den tragischen Vorfall“ und forderte die indischen Sicherheitsbehörden auf, den Fall rasch aufzuklären und die Täter zu fassen. Gleichzeitig betreuten die eidgenössische Botschaft in Neu-Delhi und das Generalkonsulat in Mumbai das Vergewaltigungsopfer und seinen Begleiter. Inzwischen ist die Schweizerin in ärztlicher Betreuung in einem Krankenhaus in der Stadt Gwalior. Dort wird sie, abgeschirmt durch indische Behörden, einer medizinischen Behandlung unterzogen. In den nächsten Tagen soll über eine Rückkehr in die Schweiz entschieden werden.

Vor ziemlich genau zehn Jahren war eine damals 36-jährige Schweizer Diplomatin auf einem Autoparkplatz in Neu-Delhi von zwei Indern entführt und vergewaltigt worden. Die indischen Polizei- und Justizbehörden haben den Fall allerdings bis heute nicht aufgeklärt. Vergewaltigungen sind ein Massendelikt in Indien, allein 2011 wurden mehr als 24.000 Vergewaltigungsdelikte an Frauen von den Polizeibehörden registriert. Die Dunkelziffer dürfte jedoch enorm sein. Erst seit Kurzem wird den abscheulichen Taten größere Aufmerksamkeit geschenkt, nachdem eine Studentin in einem Bus von mehreren Männern brutalst vergewaltigt wurde und nach der Tat ihren Verletzungen erlag. Den Tätern droht nun die Todesstrafe.

Innenminister gibt Touristen Teilschuld

Ins allgemeine Bewusststein dürfte die kompromisslose Ächtung von Sexualverbrechen noch nicht vorgedrungen sein. Der Innenminister des Bundesstaates Madhya Pradesh machte die Schweizer Touristen für die Tat mitverantwortlich, weil sie „die Regeln missachten“ würden.

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