Austro-Salafist Mahmoud droht Österreich mit Terror

Eine neue Radikalisierung kündigt sich in der österreichischen Islamistenszene an. Der Austro-Salafist Mohamed Mahmoud, der sich derzeit offensichtlich in Ägypten aufhält, kündigt Terroranschläge gegen Ziele in Österreich an. Bewaffnet mit einem Schnellfeuergewehr und in Militärkleidung droht der radikale Islamist mit österreichischen Wurzeln mit Terroranschlägen gegen Städte, Züge und das österreichische Parlament. Gleichzeitig zündete er seinen österreichischen Reisepass an, den er kurz vorher zerrissen hatte. Dies alles geschah in einer Videobotschaft, die Mahmoud verbreitet hatte.

Bereits zu vier Jahren Haft verurteilt

Mohamed Mahmoud ist kein Unbekannter. Er saß bereits wegen Bildung und Förderung einer terroristischen Vereinigung in Haft. Er war er im März 2008 bzw. im Februar 2009 – unter anderem wegen radikalislamistischer Drohvideos gegen Österreich und Deutschland – zu vier Jahren verurteilt worden. Der prozess erregte vor allem dadurch Aufsehen, dass Mahmouds damalge Ehefrau sich weigerte, vor Gericht den Gesichtsschleier abzulegen. Nach seiner Strafhaft veröffentlichte der Salafist neue Videobotschaften unter dem Pseudonym Abu Usama al-Gharib. Ab Herbst 2011 verlegte Mahmoud seine Aktivitäten in die Bundesrepublik Deutschland. Daraufhin wurde er des Landes verwiesen, kam seiner Abschiebung nach Österreich jedoch durch die Flucht nach Ägypten zuvor, von wo aus er nun seine Drohbotschaften absetzt.

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