Alternative für Deutschland beginnt Wahlbewegung 2013

Aus der Mitte der bundesdeutschen Gesellschaft ist nun eine bürgerliche Bewegung entstanden. Unter dem Titel  „Alternative für Deutschland“  beginnt die neue politische Kraft für die Bundestagswahl 2013 im Herbst mit dem Sammeln von Unterstützern und Wählern. Zielgruppen sind vor allem konservativ-liberale Parteigänger von CDU/CSU und FDP, aber auch frustrierte bisherige Nichtwähler, die sich vom politischen System der BRD abgewandt haben. Programmatisch geht es der Alternative für Deutschland vor allem um eine Korrektur der Wirtschafts- und Währungspolitik von Europäischer Union und Eurogruppe. Als „Anti-Euro-Partei“ möchte sie der schwarz-gelben Koalition, aber auch den perspektivenlosen Sozialdemokraten paroli bieten. Zu Merkel, Brüderle und Steinbrück soll eine Alternative geboten werden.

Parteichef ist anerkannter Wirtschaftswissenschaftler

„Parteichef“ der neuen bürgerlichen Alternative ist der fünfzigjährige Wirtschaftswissenschaftler Bernd Lucke. Seine Vita bildet einen Kontrapunkt zu den Funktionärskadern von Union und FDP. Als verheirateter Vater von fünf Kindern ist Lucke nicht nur Profesor für Volkswirtschaftslehre an der Universität Hamburg sondern auch Geschäftsführer des Plenums der Ökonomen, das mehr als 300 Wirtschaftswissenschaftler vereinigt, die sich gegen eine Verlängerung des Euro-Rettungsschirms ausgesprochen hatten.

In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin Focus präzisierte Lucke die programmatischen Eckpunkte der Alternative für Deutschland: „Wir setzen uns ein für eine Auflösung des Euro-Währungsgebietes und einen Stopp der Transferzahlungen über den Europäischen Stabilisierungsmachanismus. Das vertritt keine andere demokratische Partei.“

Jeder Vierte könnte eurokritische Partei wählen

Einer aktuellen Umfrage zufolge kann sich jeder vierte Deutsche vorstellen, eine eurokritische Partei zu wählen. Dementsprechend nervös reagiert das System. Die den etablierten Parteien hörigen Medien haben längst begonnen, die Alternative für Deutschland mit der Faschismuskeule zu behandeln und in ein rechtes Eck zu schieben, wie das in Deutschland all jenen widerfährt, die sich kritisch mit der EU in ihrer aktuellen Form auseinander setzen.

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