Volkshochschule Meidling veranstaltet Schimpfkurse

Die Volkshochschule Meidling versteht ihren „Integrationsauftrag“ ganz speziell. Sie veranstaltet eigene Kurse zum Erlernen von Wiener Schimpfwörtern. Zielgruppe sind laut Berichten über die Veranstaltung vor allem Ausländer, die nach Wien zugewandert sind. Die Verantwortlichen in der VHS Meidling geben sich jedenfalls von ihrem eigenen „Erwachsenenbildungsangebot“ begeistert. Besonderer Wert wird offensichtlich auf das ur-wienerische Bestellen einer Käsekrainer beim Würstelstand gelegt, das folgendermaßen lautet: „A Eitrige, waun’s ma gabadn. Jo, mid an Bugl. Und aamoi dazuagschissn.“ (Geben sie mir bitte eine Käsekrainer. Ja, mit einem Brotkanten (Scherzerl). Und einem Klacks Senf.)

VHS-Leiterin sieht gutes „Zusatzangebot“

Die Leiterin der Volkshochschule Meidling sieht das „Schimpfen in Wien“ als Zusatzangebot zum Schwerpunkt Deutsch als Zweitsprache. Ausländer sollen erfahren, dass es im Deutschen „auffallend“ viele Schimpfwörter gebe. Auch, dass es mehr Schimpfwörter für Frauen als Männer gebe, wird „gendergerecht“ durch die VHS vermittelt. So wird das Wort „Weib“ oder „Weiber“ als ganz besonders schreckliche Bezeichnung vermittelt.

Das „Schimpfen in Wien“ kostet für jeden Teilnehmer immerhin sechs Euro. Und die Volkshochschule Wien steht im 25,1-Prozent Eigentum der Stadt Wien, mit dem ehemaligen Geschäftsführer und nunmehrigen SPÖ-Wohnbaustadtrat Michael Ludwig an der Spitze des Aufsichtsrates. Gleichzeitig fließen für die Angebote der VHS Wien auch jährliche Fördermittel der Stadt und des Bundes.

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