Videoüberwachung klärt und verhindert Verbrechen

Die Videoüberwachung, die in den letzten Jahren bei Standorten mit gehäuften kriminellen Vorgängen eingerichtet worden ist, zeigt offensichtlich Erfolg. Auf diese Art konnten in den Jahren 2011 und 2012 insgesamt 1.772 Straftaten aufgeklärt werden. Am Grazer Hauptbahnhof und Jakominiplatz sowie in Wien am Karlsplatz und am Schottenring war sogar ein Rückgang der Verbrechen zu verzeichnen, wie der FPÖ-Abgeordnete Elmar Podgorschek von Innenministerin Mikl-Leitner (ÖVP) erfuhr.

Videoüberwachung in Linz und Innsbruck am erfolgreichsten

In den Landeshauptstädten Linz und Innsbruck war die Videoüberwachung durch die Polizei in den vergangenen beiden Jahren am erfolgreichsten. In der Linzer Altstadt wurden in den Jahren 2011/2012 insgesamt 658 Straftaten aufgeklärt, allein 223 davon waren strafbare Handlungen gegen Leib und Leben, 141 gegen fremdes Vermögen, 223 betrafen „strafrechtliche Nebengesetze“ wie etwa das Suchtmittelgesetz. In Innsbruck, wo der Rapoldipark und die Bogenmeile überwacht werden, konnten 329 Taten geklärt werden.

Daneben ist auch die Videoüberwachung am Wiener Karlsplatz mit insgesamt 270 Fällen erfolgreich. Hier stehen die „strafrechlichen Nebengesetze“, also vor allem das Suchtmittelgesetz mit 210 Fällen an der Spitze der Ermittlungserfolge. Dazu kommen 32 strafbare Handlungen gegen fremdes Vermögen und 20 gegen Leib und Leben.

Karlsplatz: Rückgang von 855 auf 41 Straftaten

In den letzten Jahren ist der Karlsplatz durch die Videoüberwachung wesentlich sicherer geworden. Waren 2009 noch 855 Delikte zu verzeichnen, sank diese Zahl in den nächsten Jahren auf auf 573 (1010), 304 (2011) und schließlich sogar auf 41 Fälle (2012). Am Schottenring gingen die Straftaten zwischen 2010 und 2012 von 26 auf 20 zurück.

Ein Wermutstropfen trübt die ansonsten erfolgreiche Bilanz. Sehr oft verlagert sich die Kriminalität – etwa im Bereich des Wiener U-Bahnnetzes – hin zu anderen Brennpunkten.

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