Schon 3,2 Millionen Arbeitslose in Frankreich

Mit 3,2 Millionen Arbeitslosen steuert Frankreich auf einen neuen Rekord zu. Derzeit liegt man nur noch knapp unter den Arbeitslosenzahlen von 1997. Aktuell kommen jedes Monat rund 80.000 neue Arbeitsuchende dazu. Erschreckend ist auch die Statistik der Langzeitarbeitslosen. Bereits zwei Millionen Franzosen suchen mehr als ein Jahr lang einen neuen Job. Insgesamt hat die Zahl der Beschäftigungslosen seit einem Jahr um 10,8 Prozent zugenommen. Der sozialistische Staatspräsident Francois Hollande und seine Regierung stehen dem hilflos gegenüber. Die sozialistische Arbeitsmarktpolitik hat jedenfalls bisher versagt.

Franzosen trauen Hollande nichts zu

Die Franzosen glauben den Schuldigen für die miese Arbeitsmarktlage zu kennen: Staatspräsident Francois Hollande. Selbst dessen Arbeitsminister Michel Sapin gibt sich pessimistisch: „Die Arbeitslosenzahlen werden noch mehrere Monate schlecht sein, bis unsere Politik sich auswirkt.“ Während die Regierung Hollande die internationale Wirtschaftskrise für die schlechten Arbeitsmarktdaten verantwortlich macht, sieht die politische Opposition den Präsidenten selbst als Verursacher. Und auch die Bevölkerung resigniert.

Laut einer aktuellen Umfrage sehen 68 Prozent mit Pessimismus in die Zukunft. Maßnahmen der Regierung wie Steuererhöhungen verstärken die Zukunftsängste der Franzosen noch weiter. Die schlechte Meinung trifft vor allem Präsident Hollande, dessen Popularität einen neuen historischen Tiefstand erreicht hat.

Wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, unterstützen Sie bitte das Projekt unzensuriert mit einer Spende. Per paypal (Kreditkarte) oder mit einer Überweisung auf AT58 1420 0200 1086 3865 (BIC: EASYATW1), ltd. Unzensuriert

  Dieses Video könnte Sie auch interessieren:
Copy link