Putin schützt Waisenkinder vor Adoption durch Homo-Paare

Der russische Staatspräsident Wladimir Putin will zukünftig russische Waisenkinder vor der Adoption durch ausländische Homo-Paare schützen. Putin gab die Weisung, dass bis zum 1. Juli 2013 ein entsprechendes Gesetz vorbereitet und der Beschlussfassung zugeführt werden solle. Die konkreten Gesetzesvorschläge soll das russische Erziehungs- und Wissenschaftsministerium ausarbeiten. Konkreter Hintergrund ist, dass immer mehr EU-Staaten, zuletzt Frankreich, Initiativen für das Adopitionsrecht für Schwule und Lesben umsetzen. Davon sind vor allem auch russsische Waisenkinder betroffen, die aus diesen Ländern adoptiert werden.

Kinderrechtsbeauftragter unterstützt Putin

Der russische Kinderrechtsbeauftragte Pawel Astachow zeigt sich erfreut über die Initiative seines Staatspräsidenten. Astachow kündigte an, er werde alle notwendigen Maßnahmen setzen, damit bei Auslandsadoptionen russischer Kinder ausschließlich heterosexuelle Paare zum Zug kommen. Auch die Leiterin der russischen Kinderschutzorganisation „Allrussische Elternversammlung“, Nadeschda Chramowa, unterstützt Putins Initiative. Gegenüber der Tageszeitung Iswestija forderte die noch rigorosere Maßnahmen: „Ein Totalverbot von Auslandsadoptionen wäre ein klügerer Schritt.“

Chramonwas Organisation hatte bereits im Februar zur Unterstützung eines Gesetzes aufgerufen, das US-Bürgern die Adoption von Kindern aus Russland  generell untersagt. Politisch begleitet wird die Initiative gegen die Adoption von russischen Kindern durch Homo-Paare von der familienpolitisch engagierten konservativen Abgeordneten Jekaterina Lachowa. Sie steht ebenfalls auf dem Standpunkt, dass nur traditionelle Familien imstande seien, Kinder ordentlich aufzuziehen.

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