In Innsbrucker Türkenlokal ist Küssen verboten

Immer absonderliche Blüten treibt der religöse und kulturelle Fundamentalismus von Zuwanderern aus dem orientalischen Raum in Österreich. In Innsbruck verbietet ein türkischer Gastronom den Austausch von Küssen oder sonstigen Zärtlichkeiten zwischen seinen Gästen. An den Wänden seines Lokals, das sich direkt gegenüber dem Innsbrucker Hauptbahnhof befindet, ist folgende unmissverständliche Aufforderung zu lesen: „Werte Gäste! Aus Respekt vor unseren Mitarbeitern und internationalen Gästen bitten wir Sie Zärtlichkeiten in unseren Räumlichkeiten zu unterlassen.“ Zuwiderhandlungen bestraft der türkische Lokalbesitzer Kerameddin Korkmaz mit dem Hinauswurf.

Im „Insieme“ sind Küssen und Zärtlichkeiten verboten

Das „Insieme“ – zu deutsch zusammen – bewirbt sich als Cafe, Restaurant und Pizzeria. Dass sich Reisende von ihren Ehepartnern und Freunden in einer Art und Weise, wie es in Mitteleuropa üblich ist, verabschieden wollen, hat in dem Türkenlokal offensichtlich keinen Platz. Immer wieder werden Gäste, die das „Zärtlichkeitsverbot“ brechen, aus dem Lokal geschmissen. Inzwischen wimmelt es in diversen Internetforen von Gästebeschwerden.

Die vom ÖVP-Wirtschaftsbund geführte Wirtschaftskammer sieht allerdings keinen Grund zum Einschreiten. Sie verweist auf das „Hausrecht“ des türkischen Gastronomen. Innsbrucks Lokalbesucher werden den fundamentalistischen und sittenstrengen Türken wohl nur dann als los, wenn sie das „Insieme“ nicht mehr besuchen.

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