Innsbrucker Kussverbot mündete in Bombendrohung

Zu zweifelhafter Berühmtheit ist das Innsbrucker Lokal „Insieme“ durch das dort ausgesprochene „Kussverbot“ gelangt. Der türkische Gastronom verbietet seinen Gästen Küsse oder ähnliche Zärtlichkeiten, da dies störend sei. Nach dem Aufruf der Plattform www.tirolblog.org, das Verbot zu brechen und im Türken-Lokal Kussszenen zu fotografieren bzw. zu filmen, sind die Wogen weiter hochgegangen. Es kam sogar zu einer Bombendrohung, wobei der Urheber bis jetzt noch von der Polizei ausgeforscht wird. Ob dieser der Anhängerschaft der Kussgegner oder der Kussbefürworter zuzuzählen ist, ist bisher ebenfalls nicht bekannt.

Lokal wird zur zweifelhaften Pilgerstätte

Seitdem das „Insieme“ in die Schlagzeilen gekommen ist, reißen die Kuriositäten rund um das Innsbrucker Bahnhofsplatzlokal nicht ab. In diversen Internetforen, allen voran dem Tirolblog, kam es zu einem wahren „Shitstorm“ gegen das Kussverbot, aber auch Unterstützer fanden sich. Auf Tirolblog wurde sogar zu „Mutproben“ der besonderen Art aufgerufen und eine „Bussiprämie“ ausgelobt.

Nachdem unsere Familienpolitik mehr und mehr versagt, möchten wir vom Tirolblog zwischenmenschliche Nähe und Zärtlichkeiten unterstützen. Die ersten 10 Paare die sich im Cafe Insieme küssend fotografieren lassen und uns das Bild schicken, bekommen von uns ihren Capuccino bezahlt! Egal ob mit oder ohne – Händchenhalten, Zunge, Grapschen… lasst es krachen!

Am vergangenen Sonntag wurde dann eine Bombendrohung gegen das umstrittene Lokal ausgesprochen. Dies führte zu einer Sperre des Innsbrucker Südtirolerlplatzes und einem Polizeieinsatz. Nach zwei Stunden wurde Entwarnung gegeben, die Polizeikräfte ermitteln nun gegen Unbekannt.

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