Stronach-Generalmanager Wehinger nach Tirol-Posse abgetreten

Wieder ein prominenter Abgang beim Team Stronach. Nachdem Anfang der Woche der Kommuikationsberater der neuen Partei, Rudolf Fußi, seine Funktion zurückgelegt hatte, ist nun auch der bisherige „General-Manager“ Stefan Wehinger weg. Wehinger, bis 2012 Vorstand des privaten Verkehrsunternehmens Westbahn, konnte offensichtlich den Kurs von Parteichef Frank Stronach bei der Landtagswahl im Bundesland Tirol nicht mehr mittragen.

Ursprünglich wurden in Tirol drei Stronach-Listen bei der Landtagswahlbehörde eingereicht. Aber nur eine hatte den offiziellen Segen der Bundespartei. Die beiden „Oppositions-Listen“ schlossen sich zusammen und meldeten erfolgreich ihre Kandidaten an die Wahlbehörde, Stronachs eigentliche Liste scheiterte. Gegen den Willen seines Parteimanagements unterstützt der Milliardär jetzt aber die verbliebene Truppe. Wehinger packte deshalb seine Sachen.

Wehinger soll sich im Ton vergriffen haben

Wie die Tageszeitung Kurier berichtet, soll sich General-Manager Wehinger im Zuge der Auseinandersetzung mit der Oppositions-Liste von Hans-Peter Mayr im Ton vergriffen haben. Es sollen laut Kurier gegenüber Mayr und Co. massive Drohungen ausgesprochen worden sein. Die Entscheidung von Parteichef Stronach, jetzt doch die Liste Mayr zu unterstützen, soll bei Wehinger zu Unverständnis und Resignation geführt haben.

Mit Wehinger zieht sich nun schon der dritte Spitzenrepräsentant des Teams Stronach innerhalb eines Monats zurück. In Niederösterreich soll Karin Prokop, Tochter der ehemaligen ÖVP-Innenministerin Liese Prokop, den Landesvorsitz bereits zurückgelegt haben, mit Fußi und Wehinger schieden jetzt zwei zentrale Repräsentanten der Bundespartei aus.

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