Presserat schützt Menschenwürde eines mutmaßlichen Vergewaltigers

Die lachsrosa Postille Der Standard konnte es sich nicht verkneifen, über eine Rüge des Presserates zu berichten, die den Tageszeitungen Krone und Österreich sowie dem Internetmedium oe24.at erteilt wurde. Gewiss mag es purer Zufall sein, dass der Präsident des Presserates Oscar Bronner heißt und gleichzeitig Herausgeber des Standard ist.

„Sex-Monster“ gegen „Menschenwürde“

Was haben die besagten Medien also Böses verbrochen, das ihnen diese Rüge eingebracht hat? Sie hatten völlig politisch inkorrekt in ihren Ausgaben einen mutmaßlichen brutalen Vergewaltiger als „Sex-Monster“ bezeichnet, was die selbsternannte moralische Instanz Presserat selbstverständlich nicht gutheißen konnte. Der Presserat sieht laut Standard in dieser Bezeichnung die Menschenwürde des mutmaßlichen Vergewaltigers verletzt, zudem ja noch gar nicht erwiesen sei, dass er die Straftat begangen hat. Damit hätten besagte Medien gegen den Ehrenkodex der Presse verstoßen.

Täter hat drei Frauen vergewaltigt

Mustafa A. soll sich an drei Frauen vergangen haben. Er soll seine Opfer erst in der U-Bahn-Linie U6 ausspioniert und danach in unmittelbarer Nähe vergewaltigt haben. Geschnappt wurde er an der ungarisch-rumänischen Grenze – auf dem Weg in seine türkische Heimat. Für ihn gilt selbstverständlich die Unschuldvermutung. Und dank Herrn Bronner und seinem Presserat wissen wir nun auch, dass solche Menschen nicht als „Sex-Monster“ bezeichnet werden dürfen.

Kein Problem waren hingegen die medialen Attacken auf den FPÖ-Obmann von Wien-Brigittenau und Landtagsabgeordneten Gerhard Haslinger, dessen Kritik an der türkischen Community zu wüsten Gutmenschen-Attacken führte.

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