Wird bosnische Moschee in Graz zum Islamistentreff?

Der Bau einer bosnischen Moschee in der steiermärkischen Landeshauptstadt Graz führt zu Verunsicherung in der Bevölkerung und ruft auch die Sicherheitsbehörden auf den Plan. Die Moschee mit Kindergarten und Versammlungsräumen, deren Bau nach jüngsten Berichten schneller als geplant vonstatten geht, könnte zu einem Zentrum des Salafismus werden. Die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Susanne Winter will von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) daher Auskunft, wie die Sicherheitsbehörden mit der potentiellen Gefährdung durch diesen mutmaßlichen Islamistentreff umgehen werden.

Sicherheitsdirektor Klamminger ist beunruhigt

In ihrer Anfrage zitierte Winter den Sicherheitsdirektor des Landes Steiermark, der sich bereits 2011 gegenüber der Kleinen Zeitung über den Bau der Moschee (Unzensuriert.at berichtete über die Grundsteinlegung) beunruhigt gezeigt hatte. Auch der Polizeidirektor von Graz, Alexander Gaisch, stimmte in den Chor der Mahner ein. Gaisch verwies in der Kleinen Zeitung auf potentielle Hintermänner aus dem arabischen Raum: „Wir vermuten, dass ausländische, wohl saudi-arabische Kräfte dahinterstecken. In Bosnien war das so und dort gibt es heute Probleme. Diese Absicht ist für mich auch in Graz erkennbar.“ Insbesondere die Kontakte ins zunehmend islamistisch unterwanderte Gebiet von Bosnien-Herzegowina bereiten den lokalen Polizeiverantwortlichen Sorge.

Winter möchte nun den Stand der Erkenntnisse erfragen.Mikl-Leitner soll Auskunft geben, ob Bau und Betrieb der bosnischen Moschee in Graz mit Geld aus Saudi-Arabien finanziert wurden und werden. Auch Geldflüsse aus Bosnien interessieren die engagierte freiheitliche Islamkritikerin Winter.

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