Verfassungsschutz konstruiert Verbindung zwischen Salafisten und „NSU“

Nach dem aufgeflogenen salafistischen Anschlagsversuch auf Funktionäre der Bürgerbewegung Pro NRW in Nordrhein-Westfalen geht die Generalstaatsanwaltschaft in Karlsruhe von der Planung einer Anschlagserie in der gesamten Bundesrepublik Deutschland aus. Eine Todesliste wurde bei den vier inhaftierten Salafisten – einem Albaner und drei deutschen Staatsbürgern – gefunden. Die Sicherheitsbehörden ermitteln aktuell bezüglich der „Gründung einer inländischen terroristischen Vereinigung radikal-islamistischer Prägung“. Gleichzeitig mischt Verfassungsschutz-Präsident Maaßen mit eigenwilligen Thesen zu einer Verbindung zwischen Salafisten und NSU mit.

Bei den radikal-islamistischen Aktivisten wurden unter anderem eine Ceska-Pistole und rund 600 Gramm Ammoniumnitrat gefunden. Die inhaftierten mutmaßlichen Terroristen werden einer Extremistenszene zugezählt, der in der BRD rund 4.000 bis 5.000 Personen angehören sollen. Aktuell gelten rund zehn Prozent der Salafisten in Deutschland als gewaltbereit, somit bis zu 500 Personen. Die Gewaltbereitschaft reicht von der aktiven Teilnahme an Straßenschlachten bis zu zur Planung und Ausführung von Terroranschlägen.

Verfassungsschutz-Chef Maaßen konstruiert Verbindung zu „NSU

Sonderbare Erklärungsmuster zieht nun Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen in Bezug auf den islamistischen Terror heran. Laut Illustrierter Stern waren die geplanten islamistischen Anschläge für ihn „Racheaktionen für die Taten des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU)“ . Laut  Maaßen könnte es sich bei den vereitelten Anschlägen gegen die Bürgerbewegung Pro NRW um gezielte „Vergeltung“ handeln. Dass zwischen dem „Verfassungsschutzprojekt“ NSU und Pro NRW keinerlei Verbindungen bestehen, hindert Maaßen nicht an der Verbreitung seiner kruden Theorie. Als konstruiertes Verbindungsargument muss eine bei den Salafisten gefundene Ceska-Pistole herhalten, da auch von den NSU-Verdächtigen eine Ceska-Waffe verwendet worden sei.

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