Schachtschneider befürchtet Zwangsyhpotheken

Ein Horroszenario droht Österreich und Deutschland nach den Herbstwahlen 2013. Der prominente bundesdeutsche Verfassungsrechtler und Euro-Kritiker Prof. Karl Albrecht Schachtschneider sieht auf die Bürger nach dem Zypern-Rettungspaket mittel- und langfristig eine wahre „Enteignungswelle“ zurollen. Nach den Zwangsabgaben gegen Anleger und Sparer auf Zypern werde man auch vor heimischen Kontoguthaben – und sogar vor Immobilienvermögen – nicht Halt machen und sich mit einer Art „Zwangshypothek“ am Mittelstand schadlos halten, kündigt Schachtschneider im Interview mit FPÖ-TV an.

Schachtschneider sieht ausgerechnet im deutschen Bundesverfassungsgericht eine Gefahr für das Eigentum der deutschen Staatsbürger. Der durch das Höchstgericht durchgesetzte Gleichheitsgrundsatz könne dazu führen, dass nicht nur Spareinlagen zur Sanierung des maroden Finanzwirtschaftssystems herangezogen werden, sondern auch Grundeigentum. Dies könnte durch Zwangshypotheken erfolgen, die „von oben herab“ eingetragen werden, wie Schachtschneider betont.

Altparteien müssen Euro-Abenteuer „elegant beenden“

Schachtschneider sieht die einzige Chance, das Unheil abzuwenden, in politischem Engagement, das Alternativen zu der in den etablierten Parteien Euro-Linie schafft. Denn auch den Altparteien bleibe letztlich nichts anderes übrig, als „das Euro-Abenteuer in eleganter Weise zu beenden“, wollen sie nicht bei einem Währungscrash mit ins Verderben gerissen werden.

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