Linke Geschichtsfälschung schützt Pädo-Fummler Cohn-Bendit

Dem grünen EU-Parlamentarier Daniel Cohn-Bendit wurde in Stuttgart die Theodor-Heuss-Medaille verliehen, mit dem „Bürgerschaftliche Initiative und Zivilcourage“ geehrt werden. Trotz massiver Proteste verteidigen die Verantwortlichen die Entscheidung.

Daniel „Dany“ Cohn-Bendit wird in linken Kreisen für seine politische Aktivität hoch geschätzt, unter anderem war er führendes Mitglied der alternativen Bewegung. Nach Jahren der politischen Karriere in Deutschland und Frankreich wurde er ins Europäische Parlament gewählt und ist nun Co-Vorsitzender der Grünen-Fraktion.

Offenes Bekenntnis in Wort und Schrift

In einem seiner ersten politischen Werke, „Der große Basar“, erzählt Cohn-Bendit von seiner Arbeit in einem alternativ-linken Kindergarten. Neben seiner politischen Weltanschauung und Strategie kommen darin auch Passagen vor, in denen er seine erotische Anziehung zu Kleinkindern beschreibt – ebenso wie die durch ihn begangenen Übergriffe. Auch in Talkshows sprach Cohn-Bendit in der Vergangenheit offen über seine pädophilen Neigungen. Doch die Verantwortlichen der Theodor-Heuss-Stiftung, die den gleichnamigen Preis für als nützlich erachtete „politische und gesellschaftliche Entwicklungen“ verleiht, halten Cohn-Bendit für unschuldig und auszeichnungswürdig.

„Es war sehr schnell zu erkennen, aus welcher politischen Richtung die Attacken kommen“, erklärte die Kuratoriums-Chefin Gesine Schwan (SPD) in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung. Ihr zufolge sind die Vorwürfe wegen Cohn-Bendits eigener Aussagen, Kindergartenkinder missbraucht zu haben, bloß eine Feindseligkeit gegen die 68er-Generation.

Verharmlosung und Vertuschung der 68er-Verbrechen

Bettina Röhl gehört zu jenen Menschen, die in ihrer Kindheit die Realität der linken Verblendung am eigenen Leib erfahren musste: Ihre Mutter, die RAF-Terroristin Ulrike Meinhof, hatte sie nach Italien entführt, nachdem ihr das Sorgerecht entzogen worden war. Sie hat sich bereits in der Vergangenheit kritisch mit Daniel Cohn-Bendits mutmaßlicher Pädophilie und deren Auffassung in der Öffentlichkeit auseinandergesetzt. Sie hat nun einen offenen Brief an Gesine Schwan verfasst. 

Darin wirft Röhl ihr vor, die nachweisbaren massiven Missbrauchsskandale der damaligen Zeit zu vertuschen, zu verharmlosen und als „Zeitgeist“ abzutun:

Der Zeitgeist, auf den sich Cohn-Bendit zu seiner Entschuldigung beruft, wird von Ihnen, Frau Schwan, systematisch im Wege der Schubumkehr in historisch-reales Gegenteil verkehrt. Der Zeitgeist war nicht der, dass Studenten im studentischen Elfenbeinturm ein studentisches Wort zum Sonntag gegen die bestehenden Verhältnisse a cappella mit den anderen Genossen vorsangen, in der Hoffnung, dass sich die bestehenden Verhältnisse, wie Sie so schön sagen, demokratischer und mitmenschlicher gestalten würden. Nicht die antiautoritäre Predigt hatten die Cohn-Bendits und Joschka Fischers im Sinn, sondern ausschließlich die berühmte „Tat“ und die „Aktion“. Mao Tse Tungs Lehre, dass nur die Praxis, nur der Revolution ( sprich Krieg) zählt, das war der sehr beschränkte geistige Horizont, unter anderem von Cohn-Bendit und Joschka Fischer und vielen anderen.

Röhl zeigt den enormen Druck der 68er-Bewegung auf, der die offensichtlichen Anzeichen des Kindesmissbrauchs als gesellschaftlichen Fortschritt umdeutete, und verurteilt Medien, Politik und Gesellschaft für die „linke Geschichtsfälschung“ – die offensichtliche Verzerrung der Fakten und Verurteilung der wenigen kritischen Journalisten. Und sie spricht aus, wohin dieser „Zeitgeist“ gemündet hat: In die grausamen Verbrechen an Kindern in der Odenwaldschule:

Da hat der Zeitgeist nicht dahin gewirkt, dass Lehrer Schüler nur pädophil provozierten, um deren geistigen, seelischen und körperlichen Horizont zu erweitern und sie von der Repression althergebrachter Verhältnisse zu befreien, sondern da haben Erzieher ihnen anvertraute Schüler vergewaltigt, missbraucht, körperverletzt, misshandelt, gedemütigt, traumatisiert, in dem sie die Schüler, ständiger O-Ton der Frankfurter Genossen damals in Frankfurt, gevögelt oder gefickt haben.

Verfassungsgerichts-Präsident verweigerte Laudatio

Während die Honoratioren in der Theodor-Heuss-Stiftung – unter ihnen auch zahlreiche CDU-Politiker – keine Hemmungen hatten, Cohn-Bendit die im Gedenken an den ersten Bundespräsidenten der BRD gestifte Medaille zu verleihen, bewies wenigstens einer Rückgrat: Andreas Voßkuhle, der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, sagte seine geplante Laudatio ab. Das Bundesverfassungsgericht sei „in ganz besonderer Weise gehalten, jeden Anschein zu vermeiden, es würde solche Aussagen billigen“. Für ihn sprang passend ein Medienmann ein: Roger de Weck, der Der Generaldirektor der öffentlich-rechtlichen Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG).

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