Konto für alle als erster Schritt zur Abschaffung des Bargelds

Einen neuen Vorschlag zur Schaffung des gläsernen Menschen haben ein halbes Jahr vor den Bundestagswahlen die deutschen Sozialdemokraten zur Diskussion gestellt. Der „Anlegerschützer“ der SPD, Carsten Sieling, wünscht sich, dass zukünftig alle deutschen Staatsbürger ihr gesamtes Geld auf einem Giro-Konto aufbewahren. Dafür soll jedem Bürger unabhängig von Einkommen und Vermögen ein solche Konto zugeteilt werden.

Mit diesem Zwangskonto möchte man offensichtlich Schritt für Schritt den Bargeldumlauf eindämmen und alle finanziellen Transaktionen der Deutschen kontrollieren. Verkauft wird dieser Vorstoß durch die SPD als „soziales Grundrecht“. Auch bei Zugriffen durch die Europolitik, wie derzeit in Zypern, könnte man so über Nacht auf 100 Prozent der nunmehr „unbaren“ Finanzmittel greifen und diese einer Zwangsabgabe unterziehen. Ein bequemer Nebeneffekt für die Mächtigen in Brüssel.

Roter Verbraucherschützer für Zwangskonto

Vordergründig verkaufen die SPD und ihr Verbraucher- und Anlegerschützer Sieling ihren politischen Vorstoß als Initiative für die Bürger. Laut Sieling sollen auch jene 670.000 Menschen in der BRD, die bisher kein Bank-Konto haben oder haben können, ein solches bekommen. Dies solle ein „Grundrecht“ für alle werden. In der Gesamt-EU sind etwa 30 Millionen Bürger „kontolos“.

Kritiker sehen in Sielings Initiative aber keineswegs eine Wohltat für die Verbraucher. Die Strategie, selbst das Bargeld ärmerer Schichten noch in die Banken zu lenken, steht offenbar im Einklang mit der EU-Strategie, das Bargeld de facto abzuschaffen. In Schweden etwa, einem Hochland des real existierenden Sozialismus, ist dieser Prozess bereits in der Umsetzungsphase. Der Staat kann somit alles und jeden kontrollieren.

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