Anarchisten veranstalten in Wien „Solidaritätsfest“

Von 25. bis 28. April 2013 findet im Ernst-Kirchweger-Haus (EKH) in Wien-Favoriten ein Solidaritätsfest der Anarchistenszene statt. Die Party versteht sich als Treffpunkt der österreichischen, aber auch der europäischen anarchistischen Szene und dient der „Vernetzung“. Das EKH ist nicht zufällig gewählt, ist es doch seit vielen Jahren eines der Zentren linksradikaler Umtriebe in der Bundeshauptstadt Wien.

Ergebnisse solcher „Vernetzungstreffen“ münden zumeist in linksradikalen Aktionen, wie etwa den Demonstrationen gegen den WKR-Ball oder der Unterstützung illegaler Asylwerber in der Wiener Votivkirche. Ganz offen wird auch wieder zu strafbaren Handlungen aufgerufen wie etwa dem „Wildplakatieren“. Daneben dient die Veranstaltung aber vor allem dem Geldsammeln, um in den nächsten Monaten wieder eine gefüllte Kriegskasse für extremistische Aktionen gegen friedliche Bürger, aber auch die Polizei zu besitzen. Dies passiert ganz offen unter den Augen der Exekutive, die offensichtlich keinen Befehl hat, dagegen einzuschreiten.

Kriegskasse soll gefüllt werden

Eigentlich geht es der linksradikalen und anarchistischen Szene in der rot-grün regierten Stadt Wien ganz gut, werden doch Veranstaltungszentren und Aktionen aus öffentlichen Steuergeldern unter dem Tarnmäntelchen der Sozial- und Kulturförderung immer wieder großzügig subventioniert. Aber der linksextreme Kampf braucht offensichtlich auch noch darüber hinaus eine gut gefüllte „Kriegskasse“. Deshalb möchte man beim Solidaritätsfest Ende April 2013 auch Zusatzeinnahmen lukrieren:

Um es auf den Kern der Sache herunter zu brechen: Wir brauchen Geld. Klar ist es ein leidiges Thema, aber eben eine Notwendigkeit. Um Genoss_Innen, die im Knast sitzen, oder mit anderen Formen von Repression konfrontiert sind, zu unterstützen, um Broschüren, Plakate und andere Materialien zu finanzieren, etc.

Anleitungen zum Wildplakatieren

Außerdem möchte man das Treffen zur Propaganda nutzen, wobei den Anarchisten zu wünschen ist, dass ihre Plakattexte mit weniger Fehlern gespickt sind als die zugehörige Ankündigung:

Nicht-legales bzw. genehmigtes Anbringen von Postern in der Stadt, das so genannte „Wildplakatieren“, hat in Wien eine lange Tradition. Das Picken von Plakaten eignet sich aus anarchistischer Perspektive als eine ideale Möglichkeit, um Propaganda nach „draussen“ zu tragen. Es geht darum, die eigenen vier Wände zu verlassen und dabei den durch kommerziell-konsumistische Werbung völlig verunstalteten öffentlichen Raum etwas entgegen zu setzen. Die Theorie soll in den Strassen und an den Wänden der Häuser zu finden sein!

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