Mediale Aufmerksamkeit für abgeschmetterte Volksbegehren

Die medialen Reaktionen auf die vollkommen abgeschmetterten Volksbegehren zeigen einmal mehr, wie Journalisten und linke Agitatoren Hand in Hand versuchen, die Bevölkerung zu täuschen. Anstatt einzugestehen, dass die historisch niedrige Beteiligung an den Volksbegehren „Mehr Demokratie“ und „Gegen Kirchenprivilegien“ dadurch verursacht wurden, dass die Österreicher die Forderungen und/oder ihre Proponenten schlicht und einfach ablehnen, wird die Schuld in Politik, Kirche und Tradition gesucht.

Doch neben reinem Desinteresse könnten auch die Unterstützer des Volksbegehren für Misstrauen gesorgt haben. Altpolitiker wie der ehemalige Vizekanzler Erhard Busek (ÖVP) hätten sich bereits in ihrer Politikerkarriere für die Themen des Volksbegehrens einsetzen können und wirken als Transporteure de Forderungen daher wenig glaubhaft.

Trotzdem wird dem gescheiterten Agitator Niko Alm, der die Verbundenheit Österreichs mit der katholischen Kirche abschaffen wollte, weiterhin eine breite Plattform gewährt. Im Gespräch mit Journalisten gibt Alm sogar zu, dass es „nicht tragisch“ und somit völlig irrelevant sei, ob seine Forderungen überhaupt im Volk Anklang finden – das eigentliche Ziel sei die Verbreitung seiner Ideologie in den Medien. Dieser Wunsch wird ihm auch weiterhin erfüllt, obwohl das Volk bereits mehr als deutlich seine Ablehnung kundgetan hat.

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